Dein Suchergebnis zum Thema: Technik

„Lichtrequisit einer elektrischen Bühne“, Rekonstruktion nach dem Original | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/lichtrequisit-einer-elektrischen-buehne-rekonstruktion-nach-dem-original/

Nachdem László Moholy-Nagy 1928 das Bauhaus verlassen hatte, beschäftigte er sich in seinem Berliner Büro weiterhin intensiv mit den Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung mittels Licht. Zu dieser Zeit entstand das später als Licht-Raum-Modulator bezeichnete Requisit. Der bewegliche Apparat bestand aus einer kreisrunden Standplatte, auf die verschiedene Elemente aus transparenten oder reflektierenden Materialen montiert waren. Während sich der Apparat kontinuierlich drehte, wurde er von mehr als siebzig, teils farbigen elektrischen Glühbirnen angeleuchtet, sodass die reflektierenden und durchscheinenden Materialien vielfältige Licht- und Schattenspiele in den Raum projizierten. Diesen Effekt versuchte Moholy-Nagy in seinem abstrakten Film „Lichtspiel schwarz-weiß-grau“ einzufangen, der im März 1930 im Kino „Kamera Unter den Linden“ in Berlin uraufgeführt wurde.
Datierung: 1930 (Rekonstruktion von 1974) Inventarnummer: 3085 Objekttyp: Modell Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Gleichgewichtsstudie, Nachbildung | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/gleichgewichtsstudie-nachbildung/

Nachdem Johannes Itten das Bauhaus verlassen hatte, übernahmen László Moholy-Nagy und Josef Albers den obligatorischen Vorkurs am Bauhaus und ergänzten diesen um Übungen zu Konstruktion, Gleichgewicht und materialgerechtem Gebrauch. László Moholy-Nagy ließ die Studierenden verschiedene Materialien nach ihren unterschiedlichen Eigenschaften, Maß und Proportion, Statik und Dynamik sowie ihrer Wirkung im Raum untersuchen. Aus Metall, Holz, Glas und Draht entstanden dabei filigrane dreidimensionale Gebilde, die stehend oder scheinbar schwerelos im Raum schwebend ausbalanciert wurden und an konstruktivistische Plastiken erinnern. Gleichgewichtsstudien wie diese wurden von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Ulm für eine Bauhaus-Ausstellung nach historischen Fotografien – in diesem Fall einer Fotografie von Lucia Moholy von der Übung eines unbekannten Studierenden – rekonstruiert.
Datierung: um 1924 (Rekonstruktion 1967) Inventarnummer: 2923 Objekttyp: Studie Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Einband für „Afrikanische Märchen“, herausgegeben von Carl Meinhof, Eugen Diederichs, Jena 1921 | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/einband-fuer-afrikanische-maerchen/

Anni Wottitz stellte mit ihren Bucheinbänden die Tradition des Buchbinderhandwerks radikal in Frage – zum Leidwesen von Otto Dorfner, dem Leiter der Werkstatt für Buchbinderei am Bauhaus Weimar. Während ihrer Lehrausbildung zur Buchbinderin setzte Wottitz gerne ungewöhnliche Materialien ein. Für den Band „Afrikanische Märchen“ aus der Reihe „Die Märchen der Weltliteratur“ verwendete sie verschiedene Pflanzenbestandteile: Baumrinde für den Buchrücken, Pflanzenfasergeflecht für den Buchdeckel und aufgesteckte halbierte Samenkapseln an den Ecken. Mit der Gestaltung ihrer Bucheinbände nahm Wottitz auf den Inhalt der Bücher Bezug, worunter jedoch mitunter durchaus die Funktionalität litt.
Bildbeschreibung Datierung: 1922–1923 Inventarnummer: 1758 Objekttyp: Bucheinband Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Handpuppe, Porträt Paul Klees, 1925 | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/handpuppe-portraet-paul-klees/

Diese kleine Handpuppe zeigt Paul Klee im weißen Malerkittel und wurde von Marianne Ahlfeld-Heymann als Erinnerung an ihre Zeit am Bauhaus in Weimar geschnitzt. Klee hatte die junge Frau als Lehrer und als Mensch stark beeindruckt. Als eine Freundin seines Sohnes Felix war sie häufiger im Hause Klee zu Gast und hatte dort auch die Handpuppen gesehen, die Paul Klee für seinen Sohn Felix gefertigt hatte. Nach ihrer Ausbildung in der Werkstatt für Holzbildhauerei arbeitete Marianne Ahlfeld-Heymann selbst als Marionetten- und Maskenschnitzerin, Holzbildhauerin und Bühnenbildnerin. Die kleine Handpuppe von Paul Klee begleitete sie 1933 auch auf ihrer Flucht nach Frankreich, wo die jüdische Künstlerin lange Zeit im Versteck lebte, bevor sie 1949 mit ihrer Familie nach Israel übersiedelte.
Erweiterte Bildbeschreibung Datierung: 1925 Inventarnummer: 10317 Objekttyp: Spielzeug Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Apartment „Typ F “ des Narkomfin-Gebäudes, Moskau, Farbplan | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/apartment-typ-f-des-narkomfin-gebaeudes-moskau-farbplan/

1929 ließ sich Hinnerk Scheper als Lehrer am Bauhaus beurlauben und reiste mit seiner Frau Lou nach Moskau, um dort am Aufbau einer zentralen Beratungsstelle für Farbe in der Architektur mitzuwirken. Eines seiner dortigen Projekte war das Narkomfin-Gebäude, ein langer Wohnriegel mit verschiedenen Wohnungstypen, das im Rahmen des staatlichen Experimentalbauprogramms für Angestellte des Finanzministeriums errichtet wurde. Scheper war dafür die Oberleitung über die Malerarbeiten übertragen worden. Die farbige Ausgestaltung der Wohnungen wurde vorab in Versuchen zur Wirkung der Farben auf das Wohlbefinden des Menschen erprobt. Die Wände der kleinen Apartments erhielten ausgehend vom Grundton der Deckenfarbe einen Anstrich in warmen Rosa- und Gelbtönen. Im Kontrast dazu stand die Treppe, die als raumbildendes Element in warmen Grautönen gestrichen war.
Bildbeschreibung Datierung: 1929 Inventarnummer: 2021/346 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

„Bauhaustreppe“, Werkzeichnung für das gleichnamige Gemälde | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/objekte/bauhaustreppe-werkzeichnung-fuer-das-gleichnamige-gemaelde/

Wer kennt sie nicht, Oskar Schlemmers berühmte „Bauhaustreppe“? Das Gemälde zählt zu den bekanntesten Bauhaus-Werken, nicht zuletzt durch seine prominente Hängung im Museum of Modern Art in New York. Tatsächlich entstand das Gemälde erst nach Schlemmers Zeit am Bauhaus, als dieser bereits einige Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau lehrte. Das verrät eine maßgetreue Zeichnung, die sich in der Sammlung des Bauhaus-Archivs befindet. Diese ist auf den 4. September 1932 datiert und entstand als Hommage an das Bauhaus, dessen Schließung wenige Tage zuvor durch den Gemeinderat in Dessau besiegelt worden war. Die Zeichnung bezeugt auch Schlemmers Arbeitsprozess für sein berühmtes Gemälde. Mit Kohle und Graphit sind in dieser Zeichnung bereits alle wesentlichen Elemente festgehalten, die Schlemmer anschließend auf die Leinwand übertrug: die Staffelung der Personen, der Treppenlauf und die charakteristische Fensterwand, mit der Schlemmer die Szene unverkennbar im Dessauer Bauhaus-Gebäude verortet.
Erweiterte Bildbeschreibung Datierung: 1932 Inventarnummer: 3916 Objekttyp: Zeichnung Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Das Bauhaus: Die Idee hinter der Schule und ihrem Ausbildungsprogramm | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/artikel/das-bauhaus-die-idee-hinter-der-schule-und-ihrem-ausbildungsprogramm/

Das Bauhaus bestand insgesamt nur 14 Jahre, von 1919 bis 1933. Heute gilt es weltweit als eine der bedeutendsten Schulen für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert. Aus politischen Gründen immer wieder zu Neuanfängen gezwungen, entwickelten sich die Schule und ihr Ausbildungsprogramm kontinuierlich weiter. Maßgeblich geprägt wurde sie dabei von den drei Direktoren: Walter Gropius, Hannes Meyer und Ludwig Mies van der Rohe.
nach dem Umzug des Bauhauses nach Dessau 1925 wurde gemäß dem Leitsatz „Kunst und Technik

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden

Zwiesprache mit Otti Berger: Ein Interview mit Textildesignerin Katja Stelz | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

https://www.bauhaus.de/entdecken/artikel/zwiesprache-mit-otti-berger-ein-interview-mit-textildesignerin-katja-stelz/

Katja Stelz ist Weberin und Textildesignerin und hat in dieser Doppelkompetenz das Werk von Otti Berger analysiert, die selbst eine herausragende Handwerkerin und eine moderne Designerin gewesen ist. Nina Wiedemeyer, Kuratorin am Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, spricht mit ihr über die Nachwebungen von zwei Stoffen von Otti Berger, die im Rahmen der Publikation und Ausstellung der Künstlerin Judith Raum „Otti Berger. Stoffe für die Architektur der Moderne“ entstanden sind.
Das Weben ist eine sehr komplexe Technik.

    Kategorien:
  • Wissen
Seite melden