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Entwurf für ein Hofhaus, Haus Ceph, Wohnzimmer | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Ludwig Mies van der Rohe war im wörtlichen Sinne ein „Vorbildlicher“ Lehrer. Seine Entwurfsprinzipien und Darstellungstechniken wurden ebenso wie seine Vorliebe für hochwertige Materialien und sein großzügiger Umgang mit Raum von seinen Studierenden und späteren Privatschüler*innen in ihren Entwürfen übernommen. Dafür war insbesondere sein Barcelona-Pavillon aus dem Jahr 1929 mit der raumhohen Verglasung, den schlanken Stahlstützen und freistehenden Wänden eine wichtige Referenz. Selbst der berühmte Barcelona-Chair, den Mies van der Rohe und seine Partnerin Lilly Reich für den Pavillon entwarfen, findet sich in zahlreichen Entwürfen der Studierenden, wie diesem von Heinrich-Siegfried Bormann, wieder.
Bildbeschreibung Datierung: 1932 Inventarnummer: 10123 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

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Wohnhaus, Dachaufsicht, zwei Ansichten und Perspektive | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Diese Zeichnung entstand im Unterricht des Ingenieurs Friedrich Köhn, der am Bauhaus Dessau als Teil der Grundlehre werkstattübergreifend und für alle Studierenden das Fach Darstellende Geometrie unterrichtete. Margarete Dambeck konstruierte in dieser Übung aus der Frontal- und Seitenansicht sowie der Dachaufsicht eines kleinen Wohnhauses durch Parallelverschiebung eine dreidimensionale Darstellung. Diese Grundkenntnisse der Architekturzeichnung sollten das räumliche Vorstellungsvermögen der Studierenden schulen. Auch für die Studierenden in der Weberei, zu denen Margarete Dambeck gehörte, waren diese Übungen sicherlich sehr hilfreich, da sie ihre Textilien häufig gezielt für konkrete Räume entwarfen.
Bildbeschreibung Datierung: 1928 Inventarnummer: 12307/6 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

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Entwurf für eine Wohnung mit Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Küche | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Im Sommer 1938 zog Friedl Dicker mit ihrem Mann Pavel Brandeis nach Hronov in Böhmen, nahe der polnischen Grenze. Dort entwarf sie eine platzsparende Wohnungseinrichtung für ihre Wohnung mit drei kleinen Zimmern. So können in der Küche ein Tisch und zwei Stühle unter der durchgehenden Arbeitsplatte hervorgezogen und nach dem Essen wieder darunter verstaut werden. Im Schlafzimmer verdoppelt ein Hochbett die bewohnbare Fläche des kleinen Zimmers. Der Entwurf folgt dabei dem „Modernen Wohnprinzip“, das Friedl Dicker und Franz Singer auch in den Projekten ihrer Ateliergemeinschaft anwendeten. Insbesondere kleine Räume konnten durch intelligente Möbel zum Klappen, Ausziehen oder Zusammenschieben wandelbar und multifunktional gehalten werden.
Bildbeschreibung Datierung: um 1938 Inventarnummer: 1954 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

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„Funkturm Berlin 1925“ | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Zwischen 1924 und 1926 wuchs auf dem Berliner Messegelände eines der spektakulärsten Bauwerke seiner Zeit in den Himmel. Mit knapp 150 Meter Höhe war der Funkturm das damals höchste Bauwerk der Stadt und avancierte nach seiner Eröffnung am 3. September 1926 anlässlich der dritten Großen Deutschen Funkausstellung schnell zu einem beliebten Ausflugsziel. Für Moholy-Nagy war dieser Ort hoch über der Stadt ideal, um mit der Kamera und ungewohnten Blickwinkeln zu experimentieren. Denn von der Aussichtsplattform hielt er nicht etwa den Ausblick über die Stadt fest. Stattdessen drehte er die Kamera nach unten, um den Blick des Betrachtenden entlang der Stahlkonstruktion dramatisch hinabstürzen zu lassen – ganz so, wie er es 1925 in seinem Buch „Malerei, Photographie, Film“ beispielhaft für das Neue Sehen beschrieben hatte.
Bildbeschreibung Datierung: um 1928 Inventarnummer: 772 Objekttyp: Vintage Print Technik

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Dreiteilige Skulptur aus dem Vorkurs von Josef Albers | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Diese Arbeit von Takehiko Mizutani entstand um 1928 im Vorkurs von Josef Albers. Albers hielt seine Studierenden dazu an, sich intensiv mit unterschiedlichen Materialien auseinanderzusetzen und mit ihnen zu experimentieren. Laut Albers müsse man das Material erst verstehen, um es anschließend konstruktiv nutzen zu können. Dafür wurde im Vorkurs mit verschiedenen Werkstoffen, wie Papier, Pappe und später auch mit Metall, gearbeitet. Mizutani etwa verband drei runde Messingblechstücke miteinander, die er zuvor eingeschnitten, auseinandergebogen und ineinandergesteckt hatte. So konnte er das zweidimensionale Metallblech in eine dreidimensionale, selbsttragende Form überführen.
1928 (Rekonstruktion aus den 1960er Jahren) Inventarnummer: 1614 Objekttyp: Studie Technik

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Caesar Wochenendhaus, Modell, Maßstab 1:50 | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Der Name Marcel Breuer ist heute insbesondere mit seinen berühmten Stahlrohrmöbeln verbunden. Dabei verstand sich Breuer vor allem auch als Architekt. Schon früh arbeitete er im Baubüro von Walter Gropius und gründete 1929 in Berlin sein erstes eigenes Architekturatelier. Jedoch konnte Breuer in Deutschland nur ein einziges Wohnhaus realisieren. Erst nach seiner Emigration in die USA, gelang es ihm sich einen Namen als Architekt zu machen. Zu seinen Bauten zählt auch dieses kleine Wochenendhaus, das er 1951/52 für die Bildhauerin Doris Porter Caesar und ihren Mann Henry „Harry“ Irvin Caesar auf einem Grundstück an einem See in Lakeville, Connecticut entwarf. Das Projekt gefiel Marcel Breuer offenbar so gut, dass das kleine Modell lange Zeit auf seinem Schreibtisch stand.
Bildbeschreibung Datierung: 1951–1952 Inventarnummer: 3135 Objekttyp: Modell Technik

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„Der Mann am Schaltbrett“ | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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In der Bühnenwerkstatt am Bauhaus Weimar beschäftigte sich eine Gruppe von Studierenden um Kurt Schmidt ab 1922 mit dem Thema der „Mechanischen Bühne“ und dem Verhältnis von Mensch und Maschine. Dabei entstand auch Kurt Schmidts Stück „Der Mann am Schaltbrett“. Er selbst bezeichnete es als ein der Elektrizität gewidmetes Ballett, das den Charakter des technischen Zeitalters ausdrücken sollte. In dem halbstündigen Stück steuerte der Bauhäusler George René Halkett als „Dämon“ am Schaltbrett die Bewegungen der übrigen kostümierten Darsteller*innen solange, bis sich die Maschine am Ende verselbstständigt und die Herrschaft übernimmt. Das Spiel wurde dabei auf verschiedenen selbstgebauten Instrumenten musikalisch und sicher lautstark begleitet. Und wer von der Aufführung begeistert war, konnte sich als Erinnerung eine Fotopostkarte des Bühnenstücks mit nach Hause nehmen.
Bildbeschreibung Datierung: um 1924 Inventarnummer: 3893 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

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Bauhaus-Gebäude Dessau (1925–1926), Orientierungsplan | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Der von Walter Gropius entworfene Schulbau für das Bauhaus ist ein komplexes Gebäude aus drei miteinander verbundenen Einzelkörpern. Um sich zurechtzufinden und die einzelnen Werkstätten, Unterrichtssäle und sonstigen Räume gut zu erreichen, wollte Hinnerk Scheper Farbe als Orientierungsmittel einsetzen – eine Methode, die er bereits in den Universitätskliniken in Münster erprobt hatte. Auch im Bauhaus-Gebäude wollte Scheper Decken, Flure und Treppenhäuser über Farben kennzeichnen. Sein Farbkonzept wurde jedoch nur in Teilen umgesetzt, vor allem im Schultrakt der Technischen Lehranstalt und im Atelierhaus – im Werkstattflügel hingegen wurden die unverputzten Oberflächen weiß gekalkt und auf eine farbige Zuordnung der Werkstätten verzichtet.
Bildbeschreibung Datierung: 1926 Inventarnummer: 2022/81 Objekttyp: Entwurfszeichnung Technik

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Großes Schiffbauspiel | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung

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Alma Siedhoff-Buscher entwickelte eine Reihe von Kinderspielzeug, von der das Schiffbauspiel ihr wohl bekanntestes ist und auch heute wieder produziert wird. Ihr Ziel war es, Kinder damit zum freien Spiel anzuregen. So können die bunten Bausteine sowohl zu einem Segelschiff als auch zu Tieren oder abstrakten Wesen zusammengesetzt werden. Die größte Herausforderung dürfte es für die Kleinen jedoch gewesen sein, die Spielsteine anschließend wieder in der richtigen Reihenfolge in dem schmalen Karton zu verstauen. Dem ursprünglich 39-teiligen Großen Schiffbauspiel ist heute deutlich anzusehen, dass es über die Jahre durch viele Kinderhände ging und rege benutzt wurde – ganz so, wie Buscher es sich für ihr Kinderspielzeug gewünscht hätte.
Bildbeschreibung Datierung: 1923 Inventarnummer: 2014/6.1-23 Objekttyp: Spielzeug Technik

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