Ich hab Freunde. Zumindest sagt das mein Handy. Bunt leuchtende Namen, Nachrichten im Sekundentakt, lachen in Sprachnachrichten. Herzen, Flammen, Daumen hoch. Immer online- und trotzdem manchmal unfassbar allein. Ich scroll mich durch gleiche Gesichter, seh Leben, seh Glanz Seh perfekte Fotos, perfekte Momente – Und irgendwo dazwischen verschwinde ich selbst ein bisschen. Verloren zwischen Filtern und Schein und dem, was ich wollte, sein. Denn hinter jedem „Wie gehts?“ Versteckt sich
springen Gedicht Wenn der Akku leer ist Leonie Baumgärtner, Kerschensteinerschule Stuttgart