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Radsport – MTB | Team Deutschland

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Das Mountainbiken erfreut sich in Deutschland in der breiten Öffentlichkeit einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das Fahren in der Natur zieht die Menschen an, dazu gesellen sich fahrerische Aufgaben, die es in sich haben können. So auch auf der olympischen Bühne. Die Disziplin Cross-Country wurde 1996 in Atlanta für Frauen und Männer ins Programm aufgenommen und ist dort bis dato die einzige MTB-Disziplin. Das deutsche Gesicht im Mountainbikesport ist Sabine Spitz. In fast zwei Jahrzehnten fuhr sie große Erfolge ein. Nach Olympiabronze 2004 in Athen gewann sie vier Jahre später in Peking Gold. 2012 in London kam die Silbermedaille hinzu. Spitz gewann dazu zwei WM- und vier EM-Titel. Erst 2019, im Alter von 47 Jahren, beendete die Vorzeigeathletin ihre großartige Karriere. Für die einzige deutsche Männer-Medaille bei Olympia oder WM sorgte Manuel Fumic bei den Welttitelkämpfen 2013. International herausragender Mountainbiker ist der Schweizer Nino Schurter, der wie Spitz einen kompletten olympischen Medaillensatz hat – mit dem goldenen Höhepunkt 2016 in Rio. Dazu kommen zehn WM-Triumphe. 2024 in Paris dürfen sich die Fahrer*innen auf einen fordernden Kurs freuen. Austragungsort ist der Elancourt-Hügel, der höchste Punkt der Region Paris mit einer Höhe von 231 Metern. 95 Prozent der Strecke werden auf bestehenden Wegen zurückgelegt. Es gibt die typische Charakteristik mit vielen kurzen Anstiegen und künstlich gebauten Passagen, die sich einbetten in die natürlichen Wurzel-, Stein- und Waldpassagen.
Sommer Radsport – MTB Bund Deutscher Radfahrer www.rad-net.de Das Mountainbiken

7er Rugby | Team Deutschland

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133 Jahre vor seinem Olympia-Debüt wurde das 7er Rugby erfunden. Und wie so oft waren Idealisten am Werk, in diesem Fall ein gewisser Ned Haig. Der Metzger aus dem schottischen Melrose wollte im Jahr 1883 Geld für den örtlichen Rugby-Verein sammeln. Die von ihm ins Leben gerufene Siebener-Variante kam gut an. Aber es dauerte noch 90 Jahre bis zum ersten offiziellen Spiel, weitere 20 Jahre bis zur ersten WM. 2016 in Rio de Janeiro folgte für Männer und Frauen der erste Auftritt bei Olympia. Der Bann war gebrochen. Die Zuschauer sind von der schnelleren Variante begeistert, zudem haben auch kleinere Nationen die Chance auf Erfolg. So wurden nicht etwa Neuseelands berühmte All Blacks, sondern Fidschis Männer bei der Premiere Olympiasieger. Da die Spielfeldgröße identisch zu dem der klassischen Variante mit 15 Spielern ist, werden häufiger Punkte erzielt. Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten bei einer Halbzeitpause von einer Minute. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte errungen hat. Trotz aller Härte gilt Rugby in beiden Versionen als eine faire Sportart, der Respekt vor dem Gegner ist groß.
Sommer 7er Rugby Deutscher Rugby Verband www.rugby-verband.de 133 Jahre vor