Küstenrudern | Team Deutschland https://www.teamdeutschland.de/sportarten/details/kuestenrudern
Küstenrudern (Coastal Rowing) ist eine Variante des Rudersports, die im offenen Gewässer ausgetragen wird. Im Gegensatz zum klassischen Rudern auf ruhigen Binnengewässern sind die Athletinnen und Athleten hier Wind, Wellen und Strömungen ausgesetzt. Dadurch steigen die Anforderungen an Technik, Kraft, Ausdauer und Orientierung deutlich. Zum Einsatz kommen speziell konstruierte Boote, die breiter, robuster und deutlich stabiler sind als klassische Ruderboote. Sie sind für den Einsatz bei Wellengang ausgelegt und bieten mehr Auftrieb sowie höhere Sicherheit. Gefahren wird in verschiedenen Bootsklassen. Im Küstenrudern werden vor allem zwei Wettkampfformate unterschieden: das Ausdauerformat und der Beach Sprint. Bei den Ausdauerwettbewerben starten mehrere Boote gleichzeitig auf einer festgelegten Strecke, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und Wendebojen beinhaltet. Entscheidend ist, als erstes Boot die Ziellinie zu erreichen. Der Beach Sprint ist ein kompaktes und intensives Format: Die Athletinnen und Athleten beginnen mit einem Laufstart am Strand, steigen ins Boot, absolvieren eine kurze Strecke mit Wendepunkt auf dem Wasser und kehren anschließend zurück, bevor sie erneut einen Laufabschnitt im Sand absolvieren. Dieses Format kombiniert Elemente aus Sprint, Technik und taktischem Verhalten und ist erstmals bei Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles Teil des Programms.
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