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Taekwondo | Team Deutschland

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Beim Taekwondo handelt es sich um eine aus Südkorea stammenden Kampfkunst, bei der Füße und Hände benutzt werden. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul im Mutterland Südkorea sowie 1992 in Barcelona war Taekwondo eine Demonstrationssportart, erstmals ins olympische Programm aufgenommen wurde es für Frauen und Männer 2000 in Sydney. Gekämpft wird bei Olympischen Spielen jeweils in vier Gewichtsklassen, bei WM und EM gibt es je acht Kategorien. Austragungsort 2024 in Paris ist das Grand Palais, ein architektonisches Meisterwerk im Herzen der französischen Metropole. Das Grand Palais ist bekannt für sein prächtiges Kirchen- und Glasdach, gebaut wurde es für die Weltausstellung 1900. Die erste deutsche Olympiamedaille bei den Männern gewann Weltergewichtler Faissal Ebnoutalib bei der Premiere in Sydney. Zwölf Jahre später holte Ex-Europameisterin Helena Fromm in London Bronze. Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1973 statt, die erste EM drei Jahre später. Deutschland war zweimal Gastgeber einer WM (Sindelfingen 1979 und Garmisch-Partenkirchen 2003). Europameisterschaften fanden bereits dreimal hierzulande statt (München 1978, Stuttgart 1984 sowie Bonn 2006). Ziel im Taekwondo ist es, den Gegner oder die Gegnerin zu treten und zu schlagen, ohne dabei selbst geschlagen zu werden. Gefragt sind schnelle Kombinationen aus Tritten und Schlägen über drei Runden von je zwei Minuten. Punkte werden nach dem Schwierigkeitsgrad der verwendeten Techniken vergeben. Es können auch bei Fehlern Strafen verhängt werden. Es kommt im Taekwondo (übersetzt: „Der Weg des Fuß- und Faustkampfes“) nicht auf Brutalität an, vielmehr gilt es laut der Lehre, die gesamte Kraft genau im Moment des Schlages auf eine möglichst kleine Fläche wirken zu lassen, und dies möglichst schnell. Ebenso soll die gegnerische Kraft in die eigene fließen und diese dadurch effektiver machen. Auch verpflichten sich Taekwondo-Kämpfer*innen dazu, den Sport in anderen Lebensbereichen nicht zu missbrauchen. Ebenso sind Höflichkeit und Integrität wichtige Bausteine, auf denen Taekwondo basiert.
Sommer Taekwondo Deutsche Taekwondo Union www.dtu.de Beim Taekwondo handelt

Rücker: Für Entscheidung über Olympia ist es zu früh, Gesundheit des Team D steht im Vordergrund | Team Deutschland

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Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker hält trotz der Corona-Krise die Debatte über eine mögliche Verlegung oder Absage der Olympischen Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) für verfrüht. Die Gesundheit der Athlet*innen des Team D stehe weiter im Vordergrund, so Rücker.
März 2020 "Aus meiner Perspektive fände ich es fahrlässig, aktuell über den Sommer

Sportklettern | Team Deutschland

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Sportklettern ist eine Wettkampfsportart, bei der Athletinnen und Athleten künstliche Kletterwände mit vorgegebenen Routen möglichst schnell, möglichst weit oder möglichst effizient bewältigen. Seit den Olympischen Spielen 2020 in Tokio gehört Sportklettern zum olympischen Programm. Dabei stehen drei Disziplinen im Fokus: Lead, Bouldern und Speed. Im Lead-Klettern geht es darum, eine bis zu etwa 15 Meter hohe Route mit Seilsicherung möglichst weit zu klettern. Die Route ist den Athletinnen und Athleten zuvor nicht bekannt. Sie haben nur einen Versuch, um so viele Griffe wie möglich zu erreichen. Gewertet wird die erreichte Höhe, wobei auch die Zeit eine Rolle spielen kann. Beim Bouldern werden mehrere kurze, aber technisch anspruchsvolle Routen in Absprunghöhe ohne Seil geklettert. Matten sichern den Boden ab. Ziel ist es, die sogenannten „Boulder“ mit möglichst wenigen Versuchen zu bewältigen. Bewertet werden die Anzahl erfolgreich abgeschlossener Routen sowie die benötigten Versuche. Die Speed-Disziplin ist ein standardisierter Sprint an der Wand. Zwei Athletinnen oder Athleten treten gleichzeitig auf identischen Routen gegeneinander an. Die rund 15 Meter hohe Strecke ist weltweit gleich aufgebaut, sodass Zeiten direkt vergleichbar sind. Es zählt ausschließlich die Geschwindigkeit. Das olympische Format hat sich weiterentwickelt: Während in Tokio noch alle drei Disziplinen in einer Kombinationswertung zusammengefasst wurden, werden sie seit den Spielen 2024 in Paris differenzierter betrachtet. Speed wird separat gewertet, während Bouldern und Lead in einer gemeinsamen Entscheidung kombiniert werden.
Sommer Sportklettern Teamdeutschland / Foto: Denis Foemer Deutscher Alpenverein

7er Rugby | Team Deutschland

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133 Jahre vor seinem Olympia-Debüt wurde das 7er Rugby erfunden. Und wie so oft waren Idealisten am Werk, in diesem Fall ein gewisser Ned Haig. Der Metzger aus dem schottischen Melrose wollte im Jahr 1883 Geld für den örtlichen Rugby-Verein sammeln. Die von ihm ins Leben gerufene Siebener-Variante kam gut an. Aber es dauerte noch 90 Jahre bis zum ersten offiziellen Spiel, weitere 20 Jahre bis zur ersten WM. 2016 in Rio de Janeiro folgte für Männer und Frauen der erste Auftritt bei Olympia. Der Bann war gebrochen. Die Zuschauer sind von der schnelleren Variante begeistert, zudem haben auch kleinere Nationen die Chance auf Erfolg. So wurden nicht etwa Neuseelands berühmte All Blacks, sondern Fidschis Männer bei der Premiere Olympiasieger. Da die Spielfeldgröße identisch zu dem der klassischen Variante mit 15 Spielern ist, werden häufiger Punkte erzielt. Die Spielzeit beträgt zweimal sieben Minuten bei einer Halbzeitpause von einer Minute. Gewinner ist, wer am Ende die meisten Punkte errungen hat. Trotz aller Härte gilt Rugby in beiden Versionen als eine faire Sportart, der Respekt vor dem Gegner ist groß.
Sommer 7er Rugby Deutscher Rugby Verband www.rugby-verband.de 133 Jahre vor