Wasserball ist eine Mannschaftssportart, die im Wasser ausgetragen wird und Elemente aus Schwimmen, Handball und Rugby vereint. Zwei Teams mit jeweils sieben Spielerinnen oder Spielern (sechs Feldspieler und ein Torwart) treten gegeneinander an. Ziel ist es, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen und mehr Treffer als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Gespielt wird in einem rechteckigen Becken mit zwei Toren. Die Feldspieler bewegen sich schwimmend fort und dürfen den Ball in der Regel nur mit einer Hand spielen. Körperkontakt ist erlaubt, solange er sich im Rahmen der Regeln bewegt. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass die Athletinnen und Athleten während des gesamten Spiels im Wasser bleiben und nicht den Beckenboden berühren dürfen. Ein Spiel ist in vier Viertel unterteilt, die jeweils acht Minuten effektive Spielzeit dauern. Nach Ballbesitz hat eine Mannschaft maximal 30 Sekunden Zeit, um einen Torabschluss zu erzielen. Gelingt dies nicht, wechselt der Ballbesitz. Tore können aus verschiedenen Spielsituationen entstehen, etwa durch schnelle Angriffe, Positionsspiel oder Überzahlsituationen nach Fouls. Bei Regelverstößen werden Freiwürfe, Strafwürfe oder Zeitstrafen verhängt. Nach schweren Fouls muss eine Spielerin oder ein Spieler das Feld für eine bestimmte Zeit verlassen, wodurch die gegnerische Mannschaft kurzzeitig in Überzahl spielt. Wasserball ist seit 1900 Teil der Olympischen Spiele und gehört damit zu den ältesten Mannschaftssportarten im olympischen Programm. Das Frauenturnier wurde im Jahr 2000 eingeführt.
Sommer Wasserball Deutscher Schwimm-Verband www.dsv.de Wasserball ist eine Mannschaftssportart