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Para Radsport | Team Deutschland Paralympics

https://www.teamdeutschland-paralympics.de/sportarten/details/para-radsport?tx_ikanosteamd_sport%5BcurrentPage%5D=2&cHash=b19709e064cc35089586aa3e7fe13a32

Para Radsport bietet aufgrund der unterschiedlichen Fahrradtypen Menschen mit fast allen Beeinträchtigungen die Möglichkeit zur Sportausübung. Es gibt Zwei- und Dreiräder, Handbikes sowie Tandems. Einzige Voraussetzung ist, dass Sportler*innen entweder die oberen oder unteren Extremitäten aktiv bewegen können. Athlet*innen mit körperlichen Beeinträchtigungen fahren in der Regel mit dem Handbike oder mit Zweirädern, bei Amputationen wird mit speziellen Arm- oder Beinprothesen eine Verbindung zum Rad hergestellt. Sportler*innen mit cerebralen Bewegungsstörungen und Problemen mit dem Gleichgewicht üben die Sportart häufig auf Dreirädern aus. Darüber hinaus sind sehbehinderte bzw. blinde Menschen mit sehenden Pilot*innen auf einem Tandem unterwegs. Im Para Radsport unterscheidet man zwischen den Wettkämpfen auf der Bahn und auf der Straße. Die Straßenrennen untergliedern sich in Einzelzeitfahren, Straßenrennen und Team Relay. Auf der Bahn gibt es verschiedene Disziplinen, von denen jedoch nicht alle zum paralympischen Wettkampfprogramm gehören: Verfolgung, Zeitfahren, Sprint, das Scratch-Rennen sowie das Omnium, eine Gesamtwertung aller Bahndisziplinen. Die Wettkämpfe auf dem Zwei- und Dreirad sowie mit dem Handbike werden je nach Ausprägung der Behinderung in weitere Startklassen unterteilt, um möglichst vergleichbare Wettkämpfe herzustellen. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Para Radsport ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.
Sommer Para Radsport © Oliver Kremer, sports.pixolli.com Para Radsport bietet

Zweimal Silber, einmal Bronze zum Abschluss der Para Dressur | Team Deutschland Paralympics

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Was für ein glänzender Tag! Anna-Lena Niehues und Regine Mispelkamp haben in der Kür in ihren Grades IV und V jeweils die Silbermedaille gewonnen. Beide Dressurreiterinnen überzeugten die Wertungsrichter mit ihren Darbietungen. Anna-Lena Niehues erzielte darüber hinaus mit 80,900 Prozentpunkten eine persönliche Bestleistung. Heidemarie Dresing gewann nach der Bronzemedaille im Team nun auch Bronze in der Kür.
paralympischen Turnier kann sie hochzufrieden sein, meinte Bundestrainerin Silke Fütterer-Sommer

Para Bogensport | Team Deutschland Paralympics

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Para Bogensport war die einzige Sportart bei den erstmals im Jahr 1948 ausgetragenen „Stoke Mandeville Games“, dem Vorläufer der Paralympics. Während das Bogenschießen damals zur medizinischen Rehabilitation für die Zielgruppe von Menschen mit einer Querschnittslähmung gedacht war, hat sich die Sportart auch zu einem festen Bestandteil des Wettkampfsports etabliert. Man unterscheidet zwischen den beiden Bogenarten Compound und Recurve. Mit dem Recurve-Bogen schießen die Sportler*innen mit Pfeilen auf eine 70 Meter entfernte Scheibe, beim Compound-Bogen, der ebenfalls bei den Paralympics zugelassen ist, beträgt die Entfernung 50 Meter. Die Scheibe weist einen Durchmesser von 122 bzw. 80 Zentimetern auf und ist vom Außenring von eins bis zehn (Recurve) sowie von sechs bis zehn in Ringe (Compound) eingeteilt. Je näher der Pfeil also an der Mitte ist, desto mehr Ringe werden erzielt.  Das paralympische Bogenschießen wird nicht nur von Menschen mit Rückenmarksschädigungen ausgeübt. Abhängig von den körperlichen Voraussetzungen treten die Sportler*innen in sitzenden oder stehenden Klassen an. Dabei gibt es sowohl Einzel- als auch Mixed- und Teamwettbewerbe. Sehbehinderte Sportler*innen können im Para Bogensport bis hin zu Welt- und Europameisterschaften antreten, derzeit jedoch nicht bei den Paralympics. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Para Bogensport ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.
Sommer Para Bogensport Para Bogensport war die einzige Sportart bei den erstmals

Para Judo | Team Deutschland Paralympics

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Para Judo wird im paralympischen Wettkampfsport ausschließlich von Sportler*innen mit einer Sehbehinderung oder Erblindung ausgeübt und ist seit 1988 paralympisch. Der Unterschied zur olympischen Variante ist, dass sich die Judoka unmittelbar vor Kampfbeginn und bei Unterbrechungen gegenseitig greifen müssen – dies wird auch als Kumi-kata bezeichnet. Dadurch wird die fehlende visuelle Kontaktaufnahme ein Stück weit ausgeglichen. Entscheidend für die Einteilung in die verschiedenen Startklassen sind das Gewicht und das Sehvermögen. Die Wettkämpfe finden sowohl bei den Herren (bis 60, bis 73, bis 90 und +90 Kilogramm) als auch bei den Damen (bis 48, bis 57, bis 70 und +70 Kilogramm) in vier Gewichtsklassen statt. Je nach Sehvermögen wird zudem in J1 (blind) und J2 (sehbehindert) unterteilt. Unabhängig von den verschiedenen Startklassen dauert ein Kampf maximal vier Minuten. Es gewinnt der*die Judoka, der*die nach Ablauf der Zeit die meisten Punkte erzielt hat oder im Laufe des Kampfes einen sogenannten Ippon (K.-o.-Wertung) geschafft hat. Für einen Ippon muss ein*e Judoka seinen*ihren Gegenüber entweder auf den Rücken werfen oder 20 Sekunden in einem Haltegriff festhalten, würgen oder hebeln, sodass sich diese*r nicht befreien kann. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Para Judo ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.
Sommer Para Judo © Oliver Kremer / DBS Para Judo wird im paralympischen Wettkampfsport

Goalball | Team Deutschland Paralympics

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Bereits seit 1976 gehört die traditionsreiche Sportart für Menschen mit Sehbehinderung zum Programm der Paralympics. Zwei Dreier-Teams spielen mit einem 1,25 Kilogramm schweren Klingelball auf neun Meter breite und 1,30 Meter hohe Tore, alle Sportler*innen tragen dabei Dunkelbrillen. Es ist ein rasanter und temporeicher Sport. Die Bälle erreichen in der Spitze bis zu 80 km/h, Abwehr- und Angriffsaktionen wechseln sich ständig ab. Das erfordert sowohl gute Kondition und Reaktion als auch Konzentration. Die Glocken im Ball ermöglichen es den Spieler*innen, die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung einzuschätzen. Deshalb müssen die Zuschauer*innen ruhig sein, während das Spiel läuft. Das Spielfeld ist 9 x 18 Meter groß und mit tastbaren Begrenzungslinien in drei Zonen eingeteilt: die Zone vor dem Tor für das jeweilige Team sowie eine neutrale Zone mittig. Die effektive Spielzeit beträgt 2 x 12 Minuten. Führt eine Mannschaft mit zehn Toren, ist das Spiel vorzeitig beendet. Besonders spektakulär wird Goalball durch die vielen Angriffsaktionen. Während einer 24-minütigen Partie haben beide Mannschaften im Schnitt über 100 Würfe. Dabei muss der Ball einmal in der jeweiligen Team-Zone sowie ein weiteres Mal in der neutralen Zone den Boden berühren. Auf nationaler Ebene dürfen auch Sportler*innen ohne Sehbehinderung entsprechend der Regeln am Ligabetrieb teilnehmen. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Goalball ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.
Sommer Goalball © Binh Truong / DBS Bereits seit 1976 gehört die traditionsreiche

Rollstuhlbasketball | Team Deutschland Paralympics

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Rollstuhlbasketball ist seit den Paralympics 1960 Teil des offiziellen Wettkampfprogramms. Genau wie im Fußgängerbasketball treten fünf Spieler*innen pro Team gegeneinander an. Für faire Ausgangsbedingungen wurde ein Punktesystem eingeführt. Auf der Grundlage einer funktionalen Klassifizierung mit Blick auf rollstuhlbasketballspezifische Fähigkeiten (z. B. Lenken des Rollstuhls oder Dribbeln und Passen des Balls) wird den Sportler*innen ein Punktewert zwischen 1 und 4.5 zugewiesen. Dabei erhalten Spieler*innen mit nur geringer Beeinträchtigung höhere Werte. Die Gesamtpunktzahl der fünf Spieler*innen einer Mannschaft auf dem Feld darf maximal 14 Punkte betragen. Spielfeldgröße und Spielzeit sind identisch mit der olympischen Variante. Regeltechnisch gibt es nur wenige Anpassungen: Es gibt kein Doppeldribbling, d.h. der Ball darf jederzeit mit beiden Händen aufgenommen oder auch auf dem Schoß abgelegt und im Anschluss weitergedribbelt werden. Die Spieler*innen können den Rollstuhl durch bis zu zwei Armschübe antreiben, bevor sie den Ball erneut dribbeln müssen. Ebenso ist erlaubt, den Rollstuhl fortzubewegen und gleichzeitig den Ball zu dribbeln. Beim Verteidigen gilt der Rollstuhl als Teil der Spieler*innen. Entsprechend sind das Rempeln oder Wegdrücken eines*r Gegenspielers*in genauso verboten wie Körperkontakt im Fußgängerbasketball. Für ein regelkonformes Verteidigen muss der*die verteidigende Spieler*in sich klar vor dem*der angreifenden Spieler*in befinden. Auf nationaler Ebene dürfen auch Sportler*innen ohne Behinderung unter Berücksichtigung des Punktesystems am Ligabetrieb teilnehmen. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Rollstuhlbasketball ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.
Sommer Rollstuhlbasketball © Steffie Wunderl Rollstuhlbasketball ist seit den

Sportliche Lichtblicke 2020: WM-Medaillen und Weltrekorde | Team Deutschland Paralympics

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Im Sportjahr 2020 haben die deutschen Para Athlet*innen erneute Höchstleistungen erbracht. So sorgten Weltrekorde in der Para Leichtathletik und im Para Schwimmen sowie zahlreiche Medaillen bei den Bahnrad-Weltmeisterschaften für Highlights in einem weitestgehend von Corona überschatteten Jahr.
So kann es weitergehen“, freute sich der Paralympics-Sieger im Sommer.