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LeMO Kapitel: Aufbau der Verwaltungen

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/neuanfaenge/aufbau-der-verwaltungen.html

Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft beginnt das politische Leben in allen Besatzungszonen vor Ort. Die Alliierten setzen Bürgermeister und andere Funktionsträger für die Verwaltungen ein. Diese arbeiten nach deren Vorgaben und haben wenig eigene Spielräume. Enorme Probleme sind zu lösen: Wohnungsnot, zerstörte Straßen und Schienen, Flüchtlingselend, Lebensmittelknappheit. Solange eine übergeordnete staatliche Ebene nicht existiert, müssen Kommunen auch deren Aufgaben mit übernehmen. Stadtsiegel haben vorübergehend die Geltung von Staatssiegeln.
(db, reh, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand

LeMO Kapitel: Entnazifizierung und "Antifaschismus"

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/entnazifizierung-und-antifaschismus.html

Die Entnazifizierung Deutschlands ist ein wichtiges Ziel der alliierten Politik. Die Siegermächte wollen die Repräsentanten und Anhänger des Nationalsozialismus zur Verantwortung ziehen. In der Sowjetischen Besatzungszone kommt es dabei unter dem Vorwand des „Antifaschismus“ auch zu Verhaftungen von Gegnern der Besatzungspolitik. Zwischen Siegermächten und Deutschen ist umstritten, ob alle Deutschen Schuld für Krieg und Verbrechen trifft oder nur einige.
(ab, reh, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand

LeMO Kapitel: "Neues Forum"

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/friedliche-revolution/neues-forum.html

Das „Neue Forum“ gründet sich am 9. September 1989 im brandenburgischen Grünheide bei Berlin. Einen Tag später wird der Gründungsaufruf „Aufbruch 89“ von 30 Personen unterschiedlichster Berufsgruppen aus allen Teilen der DDR unterzeichnet. Er stellt die Wünsche der Menschen in Ostdeutschland den bestehenden Verhältnissen in der DDR gegenüber. Die Verfasser fordern einen gemeinsamen „demokratischen Dialog“ zwischen den Menschen in der DDR und dem SED-Regime. Jedermann soll sich an der gesellschaftlichen Umgestaltung beteiligen können. Gemäß dem Anspruch, eine Plattform für Diskussionen zu bieten, wird der Name „Neues Forum“ für die Initiative gewählt.
(ke, reh) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand: 13.12.2024

LeMO Kapitel: Flucht und Vertreibung

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Der Zweite Weltkrieg entwurzelt zahlreiche Menschen in Europa. Hunderttausende fliehen im Winter 1944/45 aus den deutschen Ostgebieten vor der heranrückenden Roten Armee nach Westen. Auch beginnt die gewaltsame Vertreibung deutscher Minderheiten aus Ost-, Mittel- und Südosteuropa noch während des Krieges. Etwa zwölf Millionen Deutsche suchen eine neue Heimat. Wie viele Menschen in den chaotischen Ereignissen sterben, ist bis heute unklar. Schätzungen schwanken zwischen 400.000 und bis zu zwei Millionen Opfern.
(ab, reh, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Stand

LeMO Kapitel: Überlebensmittel

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Lebensmittel sind knapp. Der Hunger der Bevölkerung ist das zentrale Problem der ersten Nachkriegsjahre. Internationale Hilfsorganisationen wie CARE versuchen mit Lebensmittelsendungen die schlimmste Not zu lindern. Eine gute Ernte entspannt die Lage kurzzeitig. Doch der lange und strenge Winter 1946/47 wird zum „Hungerwinter“. Bezogen auf die Ernährungslage ist das Jahr 1947 das kritischste der gesamten Nachkriegszeit.
(ab, ag, db, reh, mw) © Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland