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Mosaic | Warendorf / Die Stadt des Pferdes

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CD-Präsentation Mit Pause Vor zwei Jahren brachte der Vibraphonist und Komponist Stefan Bauer vier herausragende Jazzmusiker aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Generationen für ein gemeinsames Konzert im Dachtheater des Theaters am Wall zusammen. Mit dabei: der kanadische Schlagzeuger Terry Clarke, der irischen Saxophonist Matthew Halpin, der deutsch-japanische Bassist Matthias Akeo Nowak und Stefan Bauer selbst. Was damals als musikalisches Experiment begann, entwickelte sich zu einem intensiven, spontanen Dialog über kulturelle Grenzen hinweg – erzählt in der universellen Sprache des Jazz. Die Live-Aufnahme dieses außergewöhnlichen Konzertes ist mittlerweile als CD erschienen – ein spannendes Dokument musikalischer Begegnung und improvisierter Vielfalt. Sie dokumentiert nicht nur die kreative Kraft des Moments, sondern auch die musikalische Tiefe und das gegenseitige Verständnis der vier Musiker. Die Stücke reichen von feinfühligen Improvisationen bis hin zu mitreißenden, rhythmischen Passagen – ein musikalisches Zeugnis für Offenheit, Austausch und gegenseitige Inspiration. Am gleichen Ort wird nun auch die CD präsentiert – im Rahmen eines weiteren Konzerts mit denselben Musikern. Das Publikum darf sich auf ein Wiederhören mit der ursprünglichen Magie und auf neue musikalische Impulse freuen. Terry Clarke ist ein kanadischer Schlagzeuger, der über 300 Alben mit Musikern wie Oscar Peterson, Jim Hall und Rob McConnell aufgenommen hat. Als Mitglied der Order of Canada und Professor an der University of Toronto gilt er als bedeutende Persönlichkeit des kanadischen Jazz.
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Cara | Warendorf / Die Stadt des Pferdes

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CARA ist eine multinationale, mit zwei Irish Music Awards und weiteren Preisen ausgezeichnete Celtic Folk-Band. 2003 schlossen sich vier eng befreundete Folk-Musiker zu CARA (gälisch: Freund) zusammen und bis heute spielt Freundschaft neben der gemeinsamen Liebe zur traditionellen Musik Irlands und Schottlands eine zentrale Rolle in der Band.  In den mehr als 20 Jahren haben sich CARA einen ausgezeichneten Ruf erspielt. Oft hervorgehoben werden die innovativen Arrangements, die Eigenkompositionen und das Songwriting sowie die virtuose Darbietung und eine charismatische Bühnenpräsenz. Sie kreieren ihren eigenen Sound, bei dem die Stimmen der beiden Sängerinnen Gudrun Walther und Kim Edgar im Zentrum stehen. Der gesangliche Bogen spannt sich von träumerischen Balladen über archaische gälische Mouth Music bis hin zu eigenen Songs mit aktuellem gesellschaftspolitischem Bezug.  Die Songs wechseln sich ab mit rasanten Instrumentalstücken, die vom virtuosen Zusammenspiel von Fiddle und Uilleann Pipes leben. Der 2017 zum UNESCO Weltkulturerbe erhobene irische Dudelsack wird gespielt von CARA-Neuzugang Simon Pfisterer, der dieses außergewöhnliche Instrument an der Universität in Limerick studiert hat. Was CARA besonders macht, sind die Interaktion von Gitarre und Piano und die ausgefallenen und rhythmisch und harmonisch reichhaltigen Arrangements der Band. Sie tragen die Handschrift von Jürgen Treyz, Gitarrist, Produzent und musikalischem Mastermind der Band. https://www.theateramwall.de/tickets
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Andorra | Warendorf / Die Stadt des Pferdes

https://www.warendorf.de/de/kalender/veranstaltungen/2025/november/taw/2025-11-05-andorra/

Schauspiel von Max Frisch Burghofbühne Dinslaken Mit Einführung / mit Pause Eigentlich hat keiner der Bewohner*innen von Andorra etwas gegen Andri, den Pflegesohn des Lehrers. Er sei nur einfach anders, weil er ja »Jud« ist. Deswegen habe er ein gutes Händchen fürs Geld, und Feigheit liege ihm im Blut. Und Andri selbst beginnt dies zu glauben. Er versteht, dass für ihn andere Regeln gelten und passt sich an, aber Gefühle hat er doch. Er liebt nämlich Barblin, die Tochter des Lehrers und möchte sie heiraten. Doch der Lehrer verbietet es ihm, denn das ist ausgeschlossen. Was bisher keiner wusste: Der Lehrer ist Andris leiblicher Vater und Andri ist keineswegs Jude. Doch niemand scheint es hören zu wollen, sogar Andri selbst identifiziert sich inzwischen mit seiner Rolle als Sündenbock. Als dann ein gefürchtetes und offen judenfeindliches Nachbarvolk in Andorra einmarschiert und die Macht übernimmt, eskaliert die Situation. Und die Andorraner lassen das geschehen… Max Frischs Parabel über Alltagsrassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zeigt eindrücklich, wie schnell es in einer sich ängstigenden Gesellschaft zur Ausgrenzung des vermeintlich Fremden und zur Eskalation kommen kann. Deutlich wird sichtbar, wie menschenverachtende Mechanismen funktionieren. Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, sich diesem Klassiker wieder zuzuwenden.
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