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LeMO Kapitel: Freie Volkskammerwahl

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Die Wahl zur Volkskammer der DDR am 18. März 1990 ist der erste Urnengang unter demokratischen Bedingungen. Sie ist zunächst für den 6. Mai 1990 geplant, aber aufgrund der schlechten wirtschaftlichen und politischen Lage beschließt der „Runde Tisch“, die Wahl vorzuverlegen. Erstmals haben die Menschen in der DDR die Wahl zwischen 24 Parteien und Wahlbündnissen. Der Wahlkampf ist bestimmt von den Fragen nach einer baldigen Wirtschafts- und Währungsunion sowie der Deutschen Einheit.
CDU-Ost, Liberale und Sozialdemokratische Partei schließen sich CDU, FPD und SPD

LeMO Kapitel: Treuhand

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Die Umgestaltung der ostdeutschen Wirtschaft nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen liegt zwischen 1990 und 1994 in den Händen der Treuhandanstalt. Sie übernimmt die Verantwortung für die Volkseigenen Betriebe mit fast vier Millionen Beschäftigten. Die Treuhand spaltet die großen Industriekombinate der DDR auf, privatisiert, saniert und legt Betriebe still. Folgen sind eine weitgehende Deindustrialisierung und Massenarbeitslosigkeit in Ostdeutschland.
Bis 1993 sind rund drei Millionen Menschen im Osten arbeitslos.

LeMO Kapitel: Bonn-Berlin

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Mit Inkrafttreten des Einigungsvertrags 1990 ist Berlin Hauptstadt des geeinten Deutschlands. Ob es auch Regierungs- und Parlamentssitz sein soll oder diese Verfassungsorgane in Bonn verbleiben, ist jedoch umstritten. 1991 entscheidet der Deutsche Bundestag den Umzug nach Berlin. Im Bonn-Berlin-Gesetz regelt er 1994 die Aufteilung der Bundesministerien zwischen den beiden deutschen Städten. Nach umfassenden Um- und Neubaumaßnahmen in Berlin findet zwischen 1999 und 2001 der Umzug statt.
Entwickelt sich Berlin zu einer "Megacity", die den "Aufbau Ost" behindert und das

LeMO Kapitel: Ende der Staatssicherheit

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Das ehemalige Ministerium für Staatssicherheit der DDR arbeitet unter neuem Namen für die Regierung Hans Modrow weiter. Seit November 1989 heißt es „Amt für Nationale Sicherheit“ (AfNS). Die Opposition fordert seine Auflösung. Als Bürgerrechtler erfahren, dass AfNS-Mitarbeiter Akten vernichten, besetzen sie im Winter 1989/90 die Dienststellen. Ihnen offenbaren sich Zeugnisse aus nahezu vierzig Jahren Überwachung und Unterdrückung.
Januar 1990 in Ost-Berlin Demonstranten in die Zentrale der ehemaligen Staatssicherheit

LeMO-Objekt: Steine der Berliner Mauer

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Am Sonntag, den 13. August 1961, riegeln Polizisten und Soldaten der Nationalen Volksarmee die Grenze nach West-Berlin und den Berliner Außenring ab. Überall werden Straßen aufgerissen, Panzersperren und Stacheldrahtverhaue errichtet. In den folgenden Tagen beginnen Bautrupps unter Bewachung damit, den Stacheldraht durch eine circa zwei Meter hohe Mauer zu ersetzen, die Berlin in zwei Hälften zerschneidet. Die Bevölkerung in beiden Teilen Deutschlands ist empört und schockiert.
Ort: Ost-Berlin Objektart: Bauwerk Bildnachweis: Stiftung

LeMO Kapitel: Montagsdemonstrationen

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Unzufriedene und Oppositionelle in der DDR organisieren sich im Sommer 1989 zunehmend. Sie schließen sich zu Bürgerrechtsgruppen wie „Demokratie Jetzt“, „Demokratischer Aufbruch“ und das „Neue Forum“ zusammen, siewollen das politische System verändern. Ausgehend von Leipzig versammeln sich landesweit wöchentlich mehr und mehr Ostdeutsche zu friedlichen Demonstrationen. Die Massenproteste für Demokratie leiten das Ende des SED-Regimes ein.
Demonstranten vor: Die Kamera eines dpa-Fotografen wird bei einer Demonstration in Ost-Berlin