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LeMO Kapitel: Globalisierung

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/globalisierung.html

Die Bundesrepublik Deutschland ist im 21. Jahrhundert Teil einer globalisierten Welt. Erhöhte Mobilität und verdichtete Kommunikation vernetzen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Alltag der Deutschen wie nie zuvor weltumspannend. Folge der Globalisierung aller Lebensbereiche sind neue internationale Herausforderungen, die in der Bundesrepublik Debatten und Reformen auslösen.
4.0 Empfohlene Zitierweise: Würz, Markus: Globalisierung, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Entnazifizierung und "Antifaschismus"

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/entnazifizierung-und-antifaschismus.html

Die Entnazifizierung Deutschlands ist ein wichtiges Ziel der alliierten Politik. Die Siegermächte wollen die Repräsentanten und Anhänger des Nationalsozialismus zur Verantwortung ziehen. In der Sowjetischen Besatzungszone kommt es dabei unter dem Vorwand des „Antifaschismus“ auch zu Verhaftungen von Gegnern der Besatzungspolitik. Zwischen Siegermächten und Deutschen ist umstritten, ob alle Deutschen Schuld für Krieg und Verbrechen trifft oder nur einige.
Regina/Würz, Markus: Entnazifizierung und "Antifaschismus", in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Montagsdemonstrationen

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/friedliche-revolution/montagsdemonstrationen.html

Unzufriedene und Oppositionelle in der DDR organisieren sich im Sommer 1989 zunehmend. Sie schließen sich zu Bürgerrechtsgruppen wie „Demokratie Jetzt“, „Demokratischer Aufbruch“ und das „Neue Forum“ zusammen, siewollen das politische System verändern. Ausgehend von Leipzig versammeln sich landesweit wöchentlich mehr und mehr Ostdeutsche zu friedlichen Demonstrationen. Die Massenproteste für Demokratie leiten das Ende des SED-Regimes ein.
Zitierweise: Petschow, Annabelle: Montagsdemonstrationen, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Tränenpalast

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/reformversuche-im-osten/traenenpalast.html

Traurige Abschiede geben dem Ort im Volksmund seinen Namen: Nach dem Bau der Mauer am 13. August 1961 errichtet das SED-Regime am Bahnhof Friedrichstraße in Ost-Berlin ein Grenzabfertigungsgebäude. Es dient seit seiner Eröffnung im Sommer 1962 als Ausreisehalle von der DDR nach West-Berlin. Hier müssen sich Ostdeutsche von ihren Angehörigen und Freunden aus dem Westen verabschieden – in dem Bewusstsein, diesen Weg selbst nur in Ausnahmefällen gehen zu dürfen. Erst mit dem Fall der Mauer verliert der Tränenpalast seine Funktion.
Empfohlene Zitierweise: Kraus, Dorothea: Tränenpalast, in: Lebendiges Museum Online