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LeMO Kapitel: 40 Jahre DDR

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/friedliche-revolution/40-jahre-ddr

Trotz Massenflucht und Montagsdemonstrationen: Das SED-Regime feiert am 7. Oktober 1989 unbeirrt den 40. Jahrestag der DDR-Gründung. Forderungen der Demonstranten nach Reformen bleiben ungehört. Während Staats- und Parteiführung die „Errungenschaften des Sozialismus“ loben, demonstrieren tausende Menschen nur wenige hundert Meter entfernt für Freiheit und Demokratie.
Empfohlene Zitierweise: Petschow, Annabelle: 40 Jahre DDR, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Massenflucht

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/wandel-im-osten/massenflucht

Ostdeutsche verlassen im Sommer und Herbst 1989 massenhaft die DDR, um Mangelwirtschaft, Unfreiheit und Wahlfälschungen zu entkommen. Viele fliehen über Ungarn und Österreich in den Westen. Die Anzahl der Ausreiseanträge steigt sprunghaft. Die SED verkennt die Lage und betont die „Verbundenheit von Volk und Partei“. Die Flucht- und Ausreisewelle verstärkt die Dynamik des Zerfalls des SED-Regimes.
Empfohlene Zitierweise: Petschow, Annabelle: Massenflucht, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Ausbau der Staatssicherheit

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/reformversuche-im-osten/ausbau-der-staatssicherheit.html

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) unter Erich Mielke bleibt auch nach dem Bau der Berliner Mauer das wichtigste Instrument des SED-Regimes, um seine Herrschaft zu sichern. Das MfS übernimmt, etwa mit der Überwachung des Grenz- und Reiseverkehrs, neue Aufgaben. Die Anzahl der hauptamtlichen Mitarbeiter verdoppelt sich in den 1960er Jahren. Zudem baut die Staatsicherheit ihr Netz Inoffizieller Mitarbeiter aus. Ziel ist eine umfassende Überwachung alle Gesellschaftsbereiche der Diktatur.
Zitierweise: Würz, Markus: Ausbau der Staatssicherheit, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Wandel im Osten

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/wandel-im-osten.html

Die wirtschaftliche Lage der Sowjetunion und der kommunistischen Staaten Osteuropas ist seit Anfang der 1980er Jahre zunehmend schwierig. Die Menschen leiden an Unfreiheit, Menschenrechtsverletzungen und Mangel. Seit dem Abschluss der KSZE 1975 entstehen Oppositionsgruppen wie „Charta 77“ in der Tschechoslowakei, „Solidarnosc“ in Polen und „Initiative Frieden- und Menschenrechte“ in der DDR. Die Sowjetunion leitet 1985 unter zunehmenden Druck Reformen ein, die das kommunistische System erneuern sollen. Auch andere kommunistisch regierte Länder Osteuropas wagen diesen Schritt, nicht jedoch die DDR. Wachsende Opposition und Massenflucht erhöhen in Ostdeutschland 1989 den Druck auf das SED-Regime.
Empfohlene Zitierweise: Petschow, Annabelle: Wandel im Osten, in: Lebendiges Museum Online