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LeMO Kapitel: Suchdienst

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/alltag/suchdienst.html

Der Zweite Weltkrieg hat Familien auseinandergerissen, auf der Flucht Verwandte getrennt. Soldaten sind verschollen, Kinder ohne Eltern. Jeder Vierte sucht einen Angehörigen oder wird selbst gesucht. An trostlosen Hauswänden, in zerstörten Bahnhofshallen, an Litfaßsäulen und Laternenmasten hängen ihre Bilder und Zettel mit ihren Namen. Suchdienste helfen den Menschen bei der Suche nach den Vermissten.
Empfohlene Zitierweise: Baghdady, Anne/Würz, Markus: Suchdienst, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Notbehelfe

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/alltag/notbehelfe.html

Durch den Krieg wird nicht nur der Wohnraum, sondern auch der Hausrat zerstört. Der großen Nachfrage nach Gegenständen des täglichen Bedarfs steht bei Kriegsende nur ein geringes Angebot gegenüber. Schon während des Krieges war die Herstellung von Konsumgütern zugunsten der Rüstungsindustrie stark eingeschränkt worden. In der Not sind die Menschen erfinderisch.
Grau, Andreas/Haunhorst, Regina/Würz, Markus: Notbehelfe, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Displaced Persons

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/befreiung-und-besatzung/displaced-persons.html

Bei Kriegsende befinden sich etwa 10,8 Millionen so genannte Displaced Persons (DP) in Deutschland: sowjetische Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter, Flüchtlinge und befreite KZ-Insassen. Ihr Gesundheits- und Ernährungszustand ist zumeist schlecht. Die Alliierten und internationale Hilfsorganisationen bemühen sich, den DP zu helfen und sie in ihre Heimatländer zurückzuführen.
Empfohlene Zitierweise: Würz, Markus: Displaced Persons, in: Lebendiges Museum Online

LeMO Kapitel: Einführung des Euro

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/globalisierung/internationale-herausforderungen/einfuehrung-des-euro.html

Die Bundesrepublik Deutschland und elf weitere Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) führen am 1. Januar 2002 den Euro als Bargeld ein. 320 Millionen Menschen verwenden nun Münzen und Scheine der gemeinsamen europäischen Währung. Acht weitere Staaten folgen bis 2023. Die Deutschen sehen das neue Geld mit Skepsis. Eine Bedrohung für die Stabilität des Euro sind hohe Staatsschulden einiger Euro-Länder.
Empfohlene Zitierweise: Würz, Markus: Einführung des Euro, in: Lebendiges Museum Online