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Otto Wels – ZUM-Unterrichten

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Otto Wels (1873-1939) war ein deutscher Politiker der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der vor allem bekannt geworden ist durch seine Rede am 23.03.1933 gegen die Verabschiedung des sog. Ermächtigungsgesetzes („Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“).
Ermächtigungsgesetz Weblinks Otto Wels Biografie Otto Wels (LEMO – Lebendiges Museum Online

Antisemitismus/Novemberpogrome 1938 – ZUM-Unterrichten

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Die Novemberpogrome 1938 (bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November auch „Reichskristallnacht“ oder „Reichspogromnacht“ genannt) waren eine vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen der Juden im gesamten Deutschen Reich. Dabei wurden vom 7. bis 13. November 1938 etwa 400 Menschen ermordet oder in den Tod getrieben. Ab dem 10. November wurden ungefähr 30.000 Juden in Konzentrationslagern inhaftiert, wo nochmals Hunderte ermordet wurden oder an den Haftfolgen starben. Fast alle Synagogen und viele jüdische Friedhöfe in Deutschland und Österreich wurden zerstört.
Geschichte per Twitter: Reichspogromnacht in 140 Zeichen – Von Judith Horchert (Spiegel-Online

Krisenjahr 1923/Hitlerputsch – ZUM-Unterrichten

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Das Deutsche Reich schien 1923 vor dem Zerfall zu stehen. Nur in Bayern schien die Lage verhältnismäßig ruhig und es sah sich als Ordnungszelle. Am 30.10.1923 stimmte Hitler seine Anhänger und Gefolgsleute im Zirkus Krone in München auf einen baldigen Putsch gegen die bayrische Regierung ein. Eine Gelegenheit bot sich am 8.11.1923, als sich die Prominenz aus allen nationalistischen Lagern im Bürgerbräukeller traf. Er stürmte die Versammlung und schoss in die Decke, um sich Gehör für seine Rede zu verschaffen. Die bayerische Regierung wurde verhaftet und sollte sich den Putschisten anschließen.
Weblinks Hitlerputsch Hitler-Putsch (Lebendiges Museum online) Krisenjahr 1923

Soziale Marktwirtschaft – ZUM-Unterrichten

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Ludwig Erhard […] Erhard hat den Ruf, den er genoss, „Vater des deutschen Wirtschaftswunders“ zu sein, häufig zurückgewiesen. Er hat erklärt, dass die Erfolge seiner Politik kein Wunder, sondern Folge einer gut bedachten Konzeption und konsequenter Politik seien. Zwei Grundzüge sind Kennzeichen seiner Sozialen Marktwirtschaft: Erhards wirtschaftspolitische Grundlage ist die Marktwirtschaft, wie sie theoretisch seit Adam Smith entwickelt wurde. Erhards Überzeugung ist aber, dass marktwirtschaftliche Politik jederzeit sorgfältig auf die jeweiligen sozialen Verhältnisse abgestimmt sein muss. Marktwirtschaft fördert die Effizienz der Wirtschaft. Die Politik der Sozialen Marktwirtschaft hat dafür zu sorgen, dass sich zugleich mit der Herstellung und Vervollkommnung der marktwirtschaftlichen Ordnung auch die soziale Lage der Bevölkerung verbessert und sich „Wohlstand für alle“ ausbreitet. Erhard hat dies erreicht, indem er bei jeder aufkommenden Frage nach systematischen marktwirtschaftlichen Lösungen gesucht und punktuelle staatliche Interventionen ausgeschlossen hat. Heute fürchten Wissenschaftler, dass die Politik bei solcher sozialen Rücksichtnahme ihr Ziel, möglichst schnell und in möglichst vielen Wirtschaftsbereichen marktwirtschaftliche Verhältnisse einzuführen, aus den Augen verliert. Sie plädieren deshalb für eine prinzipielle marktwirtschaftliche Politik ohne soziale Rücksichtnahmen. Politiker, die solchen Empfehlungen folgen, spüren jedoch schnell die Grenzen der Belastungsfähigkeit der Bevölkerung. […]* Ludwig-Erhard-Stiftung e.V.: Lebenslauf Ludwig Erhard
ue/soziale-marktwirtschaft-im-wandel/ Soziale Marktwirtschaft im Wandel] (lehrer-online