Die Deutsche Einheit verbindet 1990 die beiden deutschen Staaten wieder. Eine Herausforderung des geeinten Deutschlands bleibt die „innere Einheit“. Denn die Zugehörigkeit der Deutschen zu unterschiedlichen Gesellschaftssystemen hat die Menschen in Ost und West geprägt. Der Prozess des Zusammenwachsens ist langwierig.
Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. 1995/07/0157, Foto: Thünker/Schaarschmidt Deutsche Einheit Eine Nation
https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/eine-nation-zwei-gesellschaften/ost-west-wahrnehmungen.html
Die Menschen in Ost und West finden nach der Deutschen Einheit nur langsam zueinander. Die Zugehörigkeit zu zwei grundverschiedenen Gesellschaftssystemen während der deutschen Teilung hat sie geprägt. Ost- wie Westdeutsche nehmen gegenseitige Unterschiede wahr, die auch zu klischeehaften Zuschreibungen führen. Das Aufkommen der Bezeichnungen „Wessi“ und „Ossi“ für Westdeutsche und Ostdeutsche drückt dies aus.
LEMO F 6/185, http://www.eulenspiegel-zeitschrift.de/ Deutsche Einheit > Eine Nation – zwei Gesellschaften
https://www.hdg.de/lemo/kapitel/deutsche-einheit/eine-nation-zwei-gesellschaften/zusammenwachsen.html
Die Deutsche Einheit hat das Leben der Ostdeutschen radikal verändert, die nun in einem anderen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen System leben. Die neuen Lebensbedingungen führen bei Vielen zu Gefühlen der Fremdheit und der Sehnsucht nach Vertrautem. Ebenso ist vielen Westdeutschen der Osten fremd. Der Generationenwandel und geteilte Erlebnisse bestärken über die Zeit jedoch das Zusammenwachsen von Ost und West.
Objektinfo Bildnachweis: Stiftung Haus der Geschichte; EB-Nr. 2005/04/0206 Deutsche Einheit > Eine Nation
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