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SciPPPer – Schleusenassistenzsystem basierend auf PPP und VDES für die Binnenschifffahrt

https://www.dlr.de/de/kn/medien/videos/scippper-schleusenassistenzsystem-basierend-auf-ppp-und-vdes-fuer-die-binnenschifffahrt

Die Schleusung ist eines der häufigsten aber auch kritischsten Manöver in der Binnenschifffahrt. Typisch für die Wasserstraßen in Deutschland ist die Situation, dass ein 11,40 m breites Schiff in eine 12m breite Schleusenkammer einfährt. Eine Automatisierung dieses Vorgangs zielt hauptsächlich auf eine Erhöhung der Leichtigkeit und Sicherheit des Schiffsverkehrs ab. Technologische Basis für das neue Assistenzsystem ist die Bereitstellung von zuverlässigen und hochgenauen Informationen zur Position, Lage und Geschwindigkeit des Binnenschiffs durch Auswertung der Signale des Globalen Navigationssatellitensystems (GNSS) mittels des Verfahrens Precise Point Positioning (PPP). In allen Szenarien hat das Assistenzsystem den gefühlten Schwierigkeitsgrad der nautischen Aufgabe gesenkt. Die Intensität der Maschinenkommandos sowie das Tempo der Manöver wurden ebenfalls als ausgewogen beurteilt. In Extremszenarien hat das System die Aufgaben etwas schneller und mit weniger ‚Fehlversuchen‘ gemeistert. Im Februar 2022 wurde eine Vielzahl von Schleusen-Ein- und Ausfahrten mit dem Fahrgastschiff MS Victor Hugo der Reederei CroisiEurope erfolgreich absolviert.
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GBAS – das Landesystem der Zukunft

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Das Ground Based Augmentation System (GBAS) ist ein Landesystem für Flugzeuge, welches auf Satellitennavigation basiert. Es ist an ersten Flughäfen (z.B. in Frankfurt, Zürich, Sydney und Newark) bereits heute im Einsatz und ermöglicht dort Präzisionsanflüge unter CAT-I Wetterbedingungen (gewisse Mindestsicht ist vorhanden). Derzeit stellt GBAS ausschließlich Korrekturen für das amerikanische GPS und Navigationssignale auf einer Frequenz zur Verfügung. Die technologische Weiterentwicklung führt zu einem Zweifrequenz- Multikonstellations-GBAS, mit dem beispielsweise auch die Signale des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo verwendet werden können, um eine deutliche verbesserte Robustheit zu erzielen. So werden Einschränkungen des Dienstes, etwa durch ionosphärische oder troposphärische Effekte insbesondere in äquatorialen Gegenden, weitestgehend verhindert und ein weltweit einsetzbares einheitliches System entwickelt und standardisiert. Auf der operationellen Seite wird die Einsetzbarkeit von GBAS als Führungssystem für Präzisionsabflüge untersucht. Hierfür werden Verfahren entwickelt, welche eine präzise und sichere Führung von Luftfahrzeugen entlang definierter Abflugstrecken ermöglicht. Unter diesen Voraussetzungen könnten eine Reihe von operationellen Einschränkungen, welche einen negativen Einfluss auf die Kapazität eines Flughafens haben, aufgehoben werden. Das Institut für Kommunikation und Navigation betreibt eine experimentelle GBAS-Versuchsstation, führt regelmäßig Flugversuche durch und unterstützt aktiv die Standardisierung in Institutionen wie ​EUROCAE, RTCA und ICAO.
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Rückkehr zum Mond – ARTEMIS und die Beteiligung Deutschlands

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Nach „Apollo“ kommt „Artemis“– 50 Jahre nach der letzten Mondlandung hat NASA mit den Europäischen Partnern vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral (Florida) die Rückkehr zum Mond eingeleitet. Die Zusammenarbeit ist ein beispielloser Vertrauensbeweis der NASA in die Fähigkeiten unserer Industrie und Deutschland als Partner. Deutschland ist mit 50 Prozent an den Servicemodulen beteiligt, die federführend von Airbus, als Hauptauftragnehmer der ESA, von einem europäischen Industriekonsortium gefertigt und in Bremen endmontiert werden. Das erste ESM heiße dementsprechend auch wie die Hansestadt: „Bremen“. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR mit Sitz in Bonn steuert im Auftrag der Bundesregierung die deutschen ESA-Beiträge. Ohne das Servicemodul kann das Raumschiff Orion nicht fliegen. Es ist das Herzstück des neuen Raumschiffs und sitzt unterhalb der Crew-Kapsel. Das ESM beinhaltet das Haupttriebwerk und liefert über vier Solarsegel den Strom, außerdem reguliert es Klima und Temperatur im Raumschiff und lagert Treibstoff, Sauerstoff und Wasservorräte für die Crew. Das Orion-Raumschiff und damit auch die ESM gelten als zentraler Meilenstein für künftige astronautische Explorationsmissionen zum Mond, aber auch zum Mars und darüber hinaus.
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DEPA 2070 – Zukunft des Fliegens

https://www.dlr.de/de/medien/publikationen/magazine/alle-magazine-webversion/dlrmagazin-179/depa-2070-zukunft-des-fliegens/

Im DLR-Projekt DEPA 2070 (DEvelopment Pathways for Aviation up to 2070) haben Forschende untersucht, wie sich der weltweite Luftverkehr in den kommenden Jahrzehnten entwickeln kann – und wie Klimaschutz und Wachstum dabei miteinander vereinbar sind.
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Im DLR-Projekt DEPA 2070 (DEvelopment Pathways for Aviation up to 2070) haben Forschende untersucht, wie sich der weltweite Luftverkehr in den kommenden Jahrzehnten entwickeln kann – und wie Klimaschutz und Wachstum dabei miteinander vereinbar sind.
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Die Erde vor Asteroideneinschlägen schützen: HERA – die Mission zur planetaren Verteidigung

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Didymos ist ein erdnaher Doppelasteroid, bestehend aus dem gleichnamigen „Primärasteroiden“ [eng. primary vs. secondary asteroid], welcher von dem kleineren „Asteroidenmond“ Dimorphos umkreist wird. Didymos hat einen Durchmesser von ca. 800 Metern, Dimorphos von ca. 170 Metern. Ursprünglich lag der Abstand bei ca. 1,1 Kilometern und die Umlaufzeit bei 11 Stunden 55 Minuten. Durch den kontrollierten Einschlag der NASA-Raumsonde DART am 26. September 2022 wurde die Umlaufzeit des Asteroidenmondes um 32 Minuten auf 11 Stunden 23 Minuten verkürzt, er wurde also näher an Didymos herangebracht. Die Raumsonde Hera wird beide Asteroiden und die Auswirkungen des Einschlags untersuchen. Sie ist mit zwölf Messinstrumenten und zwei CubeSats ausgestattet, die beide auf Dimorphos landen werden. Hera hat in etwa die Größe eines Kleinwagens und wiegt vollgetankt etwa 1.150 Kilogramm – im Vergleich zu dem drei Tonnen schweren Kometenjäger Rosetta ist das sehr kompakt.
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