Abschlussbericht des HyStarter-Programms vorgestellt / Stadt Neubrandenburg https://www.neubrandenburg.de/index.php?ModID=7&FID=3330.5905.1&object=tx%7C3330.5905.1
Welche Rolle kann Wasserstoff fÃŒr den Klimaschutz, die WÀrmeversorgung, die Speicherung von Strom und vor allem fÃŒr die MobilitÀt spielen? Und unter welchen Bedingungen ist ein Einsatz von Wasserstoff in der Vier-Tore-Stadt und der Region möglich? Diesen und weiteren Fragen haben sich in den vergangenen zwölf Monaten Expertinnen und Experten aus unterschiedlichsten Bereichen gewidmet. Am vergangenen Dienstag, den 6. Juni, wurden im Neubrandenburger GÃŒterbahnhof die Ergebnisse des Abschlussberichts 2023 des HyStarter-Programmes im Beisein von OberbÃŒrgermeister Silvio Witt und Stephan Kunkel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte sowie Holger Beyer von der IHK Neubrandenburg vor ÃŒber 70 Teilnehmenden prÀsentiert. Ein Jahr lang wurden Perspektiven zur Nutzung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie analysiert und erörtert. In sechs Strategiedialogen sowie zwei öffentlichen Veranstaltungen wurden zugleich mögliche Einsatzfelder und notwendige Infrastrukturentwicklungen diskutiert sowie Umsetzungskonzepte fÃŒr die Vier-Tore-Stadt und den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte entwickelt. „Herausgekommen ist eine gemeinsame Vision 2030, um unsere Region H2-ready zu machen“, erklÀrte Dr. Christian Wolff , Klimaschutzmanager der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Über 50 Akteure hatten sich an der gemeinsamen Wasserstoff-Vision 2030 beteiligt, darunter die Stadtwerke Neubrandenburg, Neustrelitz und Waren sowie Neuwoges, Neuwoba, Webasto, Weber und viele mehr. Vielversprechende Ergebnisse Der umfangreiche Abschlussbericht attestiert der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg und der umliegenden Region exzellente Bedingungen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien und sieht großes Potentiale fÃŒr den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in Stadt und Landkreis. Perspektivisch kann sich die Region sogar zu einer Wasserstoff-Exportregion entwickeln – dafÃŒr mÃŒsse zunÀchst die Infrastruktur ausgebaut werden. In einem offenen Kreis aus regionalen Akteuren und Unternehmen wurden Handlungsfelder definiert, aber auch erste Projekte angeschoben. Potentiale sehen alle Beteiligten unter anderem in der Errichtung von Wasserstofftankstellen, in der Abfalllogistik sowie GebÀudeenergieversorgung. Erörtert wurde ebenfalls die Standortentwicklung unter Einbindung von Wasserstoff. Die VerfÃŒgbarkeit von FlÀchen und erneuerbaren Energien ist ein enormer Standortvorteil der Region, der auch in die Ansiedlungspolitik von Industrie und Gewerbe Eingang findet. Gefördert wurde das HyStarter-Projekt vom Bundesministerium fÃŒr Digitales und Verkehr. Der Bericht und weitere Informationen sind unter https://www.neubrandenburg.de/HyStarter zu finden.
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