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Liebeslyrik – ZUM-Unterrichten

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Liebeslyrik ist diejenige Untergattung der Gattung Lyrik, auf welche die Kategorien der Subjektivität, der Stimmung und des Erlebnisses in besonderem Maße zutreffen. Liebeslyrik als Gefühlspoesie und Ich-Aussage prägt seit der Goethezeit und der Romantik das vorherrschende Lyrikverständnis.
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Die Bundeswehr in Afghanistan – ZUM-Unterrichten

https://unterrichten.zum.de/wiki/Die_Bundeswehr_in_Afghanistan

Seit Beginn des Afghanistankonfliktes kamen über 1.900 Soldaten der in Afghanistan stationierten Truppen (ca. 52 deutsche Soldaten) und zehntausende Zivilisten ums Leben. Die Bundeswehr im Kriegseinsatz? Viele Menschen in Deutschland reiben sich noch immer verwundert die Augen. Trotz der steigenden Anzahl der Bundeswehreinsätze im Ausland hat man deren innen- und außenpolitische Brisanz lange Zeit in der Öffentlichkeit kaum zur Kenntnis genommen. Deshalb äußern sich viele Soldaten (und ihre Angehörigen) in Interviews bitter enttäuscht über das Desinteresse in Deutschland an ihrem Auftrag und Einsatz. Eine Bewertung des Afghanistaneinsatzes ist angesichts der Komplexität des Konfliktes, der vielfältigen Interessen unterschiedlicher Akteure und der differenzierten Handlungsoptionen sehr schwierig. (Bundeszentrale für politische Bildung in „Afghanistan kontrovers“ 2010)
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Realismus – ZUM-Unterrichten

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Stilbegriff und literarischer Epochenbegriff für die Zeit von 1848 bis 1880/90 […] Als Epochenbegriff entspricht R. dem Selbstverständnis des nachrevolutionären bürgerlichen Zeitalters und seiner nationalstaatlichen und naturwissenschaftlichtechnischen Orientierung. Ausgangspunkt für die Programmatik des R. war die Ablehnung der Literatur des Jungen Deutschland und des Vormärz und ihrer sog. subjektiven Reflexionspoesie ohne Basis in der Wirklichkeit. Dagegen wurde die Forderung nach einer Darstellung ›objektiver‹, geschichtlich begründeter sittlicher Verhältnisse erhoben, für die trotz der gescheiterten bürgerlichen Revolution der Boden bereitet sei: Auch ohne die politische Selbstbestimmung sei das Bürgertum dank seiner sittlichen Überlegenheit, die bereits das private und wirtschaftliche Leben durchdringe, auf dem Weg zur politischen Macht. Insofern biete die dt. Wirklichkeit die Grundlage für eine objektive Literatur und Kunst. Hauptorgan des programmatischen R. war die von Gustav Freytag und Julian Schmidt herausgegebene Zeitschrift Die Grenzboten (1842–1922). Die Forderung nach ästhetischer Objektivität gilt allerdings nur mit einer bezeichnenden, in der idealistischen Grundlage des bürgerlichen R. angelegten Einschränkung: Die Kunst habe zwar die Erfahrungswirklichkeit und ihre Widersprüche darzustellen, aber sie müsse zugleich auch ›verklären‹ […] Zu den wichtigsten konkreten poetologischen Forderungen des R. gehören: Vermeidung rhetorischer Prinzipien, etwa des Allegorischen oder Tendenziösen, ›Verklärung‹ des Alltags und Verwendung des mittleren Stils, Stoffe aus dem Bereich des handel und gewerbetreibenden Bürgertums, Prosa, zurückhaltende, ›objektive‹ Erzählergestalt in Novelle, Erzählung und Roman. Im R. spielen Drama und Lyrik nur eine untergeordnete Rolle. Erzählende Gattungen dominieren. Die konzentrierte Form der Novelle entsprach … in hohem Maß der Forderung der Objektivität (G. Keller, Th. Storm, C.F. Meyer); ihren großen Erfolg verdankte sie aber auch der Entwicklung des Buchmarkts (zahlreiche neue Zeitschriften; Familienblatt, Feuilleton). Volker Meid: Sachwörterbuch zur Deutschen Literatur, Reclam, [Jahr ???], S. 898, gekürzt
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1950er Jahre – ZUM-Unterrichten

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Die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts (die 1950er Jahre) waren in Deutschland geprägt vom Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie stellten die ersten Jahre in den zwei neuen deutschen Staaten Bundesrepublik Deutschland und DDR dar und waren einerseits geprägt von einer ersten Phase neuen Wohlstands und kulturellen Aufblühens, andererseits von gesellschaftlicher Restauration.
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