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Durchführung von Pflegemaßnahmen und notwendigen Baumfällungen im Gartendenkmal "Stadtpark West -Arnoldigarten"

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Im Rahmen des geförderten Projektes „Klimaangepasste Qualifizierung des Gartendenkmals Stadtpark West – Arnoldigarten“ in Gotha erarbeitet das Gartenamt derzeit mit der Unterstützung des Büros Ulrich Boock – Freier Landschaftsarchitekt ein Pflege- und Entwicklungskonzept mit denkmal-pflegerischer Zielplanung für das Gartendenkmal „Stadtpark West – Arnoldigarten“. Parallel werden Objektplanungen erarbeitet und in diesem Jahr bauliche Maßnahmen umgesetzt. Hierbei werden die historischen Strukturen betrachtet, das Pflegemanagement, das Wassermanagement, der Wegebau, die Ausstattungselemente, die Pflanzstrukturen und Waldbereiche. Der Kernbereich des Stadt- und Landschaftsparks umfasst ca. 36 ha. Zur Vorbereitung der geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen und als Pflegemaßnahmen zur Erhaltung der offenen Parkstrukturen im Stadtpark West – Arnoldigarten werden ab dem 8. Januar 2025 Fäll-, Schnitt- und Rodungsmaßnahmen durchgeführt. Es ist geplant, zur Vorbereitung der Wegebaumaßnahmen, der Sanierung von Denkmalen und der Maßnahmen am Klingegraben, die eine Erneuerung von Durchlässen und den Bau einer Regenrückhalte- und Versickerungsmulde beinhalten, insgesamt ca. 30 Bäume zu entnehmen. Weitere Schnittmaßnahmen an Wegrändern und im Umfeld von Denkmalen finden im Anschluss statt und sollen bis spätestens 28. Februar 2025 beendet sein. Für die denkmalgerechte Sanierung des Lüderitzbrunnens einschließlich der Verbesserung der Wasserzufuhr des Lüderitzbrunnens müssen die Bäume im Nahbereich des Mauerwerkes entnommen werden. Aus statisch-konstruktiven Gründen sind Abbruch, Neugründung und Neuerrichtung der Mauer vor dem Lüderitzbrunnen unabdingbar. Die Scheinzypressen, welche in den 1950er Jahren gepflanzt wurden und den schlechten Zustand der Mauer mit verursacht haben, können dabei nicht erhalten werden. Der Neuaufbau dieser Mauer erfolgt nach Neugründung denkmalgerecht weitgehend mit den vorhandenen Steinen und Abdeckplatten, die früher vorhandenen Pfeiler und Geländer werden rekonstruiert. Im Rahmen des Projektes sind ergänzende Baumpflanzungen am Adolf-Wandersleb-Weg, Obstbaumpflanzungen im Bereich Berggarten sowie Initialpflanzungen von trockenheitsverträglichen Bäumen als Forstpflanzung in Bereichen mit abgängigem Altbaumbestand vorgesehen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel‘ gefördert.
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Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für das Gewerbegebiet „GothA4“ beginnen

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Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im direkten Zusammenhang mit der Erschließung des Gewerbegebiets „Gotha Süd“, 4.Bauabschnitt, sind u.a. die Revitalisierung des Goldfischteichs, die Renaturierung des Uelleber Rieds, Maßnahmen im Bereich des Siebleber Teichs und die Renaturierung einer Industriebrache im Heutal geplant. Hierzu sollen die Arbeiten planmäßig im Zeitraum von Mitte November 2025 bis Juni 2026 stattfinden. Die geplanten Leistungen am Siebleber Teich umfassen unter anderem Maßnahmen mit dem Ziel den Zustand der alten Lindenallee durch Baumpflegemaßnahmen zu verbessern sowie einem lenkenden Eingriff in den Vegetationsbestand auf dem Ost- und Norddamm. Vorgesehen sind Entbuschungsmaßnahmen und das Zurückdrängen von neophytischen Sträuchern. Weiterhin werden Instandsetzungsarbeiten an der vorhandenen Sitzgruppe durchgeführt und zur Verbesserung der Wasserversorgung des Teiches sind Gewässerunterhaltungsmaßnahmen an einem Zulauf geplant. Am Goldfischteich sind eine umfassende Entschlammung des Gewässers, die anschließende Abdichtung der Gewässersohle mit einer Lehmdichtung und ein Ersatzneubau des Auslaufbauwerks geplant. Die Gesamtgestaltung orientiert sich am historischen Vorbild und die Belange des Denkmalschutzes wurden in der Planung umfassend beachtet. Die Ersatzmaßnahme im Feuchtgebiet „Uelleber Ried“ dient der Verbesserung der Lebensraumqualität für verschiedene Pflanzen- und Tierarten im und am Gewässer sowie der Retention im Seggenrieder Biotopverbund am südlichen Stadtrand von Gotha. Hierzu soll das Schilf per Mahd an der nordöstlichen Ecke des Uelleber Rieds zurückgedrängt werden. Anschließend wird auf der gemähten Fläche eine neue kleine Wasserfläche geschaffen. Als weiterer Planungsbestandteil soll die stark begradigte und vertiefte Ratsrinne mittels adäquater Gewässerprofilierung neu modelliert und auf natürliche Art und Weise aufgewertet werden. Im Heutalsweg sind Entsiegelungsmaßnahmen im Bereich einer Gewerbebrache vorgesehen. Geplant ist der Abriss alter Gebäude, der Rückbau von Fundamenten und die Entsiegelung befestigter Flächen. Um die Abbruchmaßnahmen durchführen zu können, ist es erforderlich, die im unmittelbaren Bereich der Gebäude und Betonflächen befindlichen Bäume, die sich in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt haben, zu fällen, da die Wurzeln an und unter den befestigten Flächen gewachsen sind. Nach Beräumung des Geländes wird das Areal der Sukzession überlassen. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Entwicklung zu einem naturnahen Feldgehölz als Lebensraum, Trittsteinbiotop und Biotopverbund-element sowie zur Regenwasserretention.
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Drei Eichenwälder entstehen anlässlich des Stadtjubiläums im Ergebnis von Spendenprojekten

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Pflanzaktion am 30. November 2024 auf dem Boxberg Anlässlich des bevorstehenden Jubiläums der Stadt Gotha im Jahr 2025 wurde ein großes bürgerschaftliches Baumspendenprojekt gestartet – die Aufforstung neuer Wälder auf dem Boxberg. Gleich drei Wälder entstehen auf einem bereits vorbereiteten Areal mit der Pflanzung von 3.750 Traubeneichen – der „Wald der 1.250“, der „Geburtstagswald 775“ und der „Jubiläumswald 2025“. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Knut Kreuch werden sie am 30. November 2024 mit Spenderinnen und Spendern der Bäume gepflanzt. Jede Spenderin und jeder Spender ist eingeladen, die Möglichkeit zu nutzen, selbst mit Hand anzulegen und die Bäume einzupflanzen. Die große Gemeinschaftsaktion findet am 30. November 2024 statt. Treffpunkt ist um 8.45 Uhr an der Gaststätte „Thüringer Waldblick“ auf dem Boxberg. Von dort aus geht es gemeinsam zu Fuß zur Waldfläche, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gartenamtes mit Oberbürgermeister Knut Kreuch und allen teilnehmenden Spenderinnen und Spendern den Jubiläums-Eichenwald pflanzen werden. Es wird darum gebeten, wetterfeste Kleidung anzuziehen und wenn möglich Pflanzschaufeln und kleine Eimer zum Transport von Erde mitzubringen. Um diese gemeinsame Baumpflanzaktion gut vorbereiten zu können, werden alle Teilnahmeinteressierten darum gebeten, sich im Gartenamt der Stadtverwaltung anzumelden. Dies kann telefonisch unter 03621/222-470 oder per E-Mail: E-Mail erfolgen. Der „Wald der 1.250“ und der „Geburtstagswald 775“ sind mit jeweils 15.625 € bereits vollständig bespendet. Für den „Jubiläumswald 2025“, die dritte zu bepflanzende Fläche wurde mit Stand vom 4. November 2024 bereits eine Spendenhöhe von 2.707,50 € erreicht. Um das Spendenziel von 15.625 € zu erreichen, sind noch 12.917,50 € nötig. Damit warten noch 1.033 Bäume auf ihre Spenderin oder ihren Spender. Für den „Jubiläumswald 2025“ werden also noch weitere Spenderinnen und Spender gesucht. Mit einer Spende von 12,50 € kann dazu beigetragen werden, dass einer von insgesamt 3.750 Bäumen gepflanzt wird. Jede Spenderin und jeder Spender erhält eine Spendenquittung, kann sich darüber hinaus aber auf Wunsch auch eine schöne Urkunde im Rathaus abholen. Spenden können auf das folgende Konto der Stadtverwaltung Gotha eingezahlt werden: Kreissparkasse Gotha IBAN: DE91 8205 2020 0750 1001 50 Verwendungszweck: VW 248 Jubiläumswald 2025 Für die Ausfertigung der Spendenquittung und der Urkunde bitte unbedingt die Adresse im Verwendungszweck mit angeben.  
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Neue Wälder auf dem Boxberg zum Stadtjubiläum

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‚Wald der 1.250‘ – ‚Geburtstagswald 775‘ – ‚Jubiläumswald 2025‘ Um den Wald am Boxberg nach dem extremen Borkenkäferbefall und dem damit verbundenen Absterben der Fichtenbestände wieder erfolgreich aufzuforsten, wurde im März 2023, anlässlich des bevorstehenden Jubiläums der Stadt Gotha im Jahr 2025, ein großes bürgerschaftliches Baumspendenprojekt gestartet. Der ‚Wald der 1.250‘ sollte entstehen. Mit einer Spende von 12,50 Euro konnte dazu beigetragen werden, dass hier im Herbst/Winter 2024 in einem umzäunten Waldstück einer von insgesamt 1.250 Bäumen gepflanzt wird. In diesem Waldstück soll auf einer Fläche von 2.500 qm ein kleiner Eichenwald entstehen, in dem Traubeneichen gepflanzt werden. Traubeneichen haben eine Pfahlwurzel und erreichen eine Wuchshöhe von 25 bis 30 Meter. Der Stammdurchmesser kann bis zu 2 Meter betragen. Die Traubeneiche ist eine Lichtbaumart mit mäßigem Anspruch an Feuchtigkeit und Nährstoffen und kommt sehr gut mit der Trockenheit zurecht. Eichen sind bodentolerent, anspruchslos, robust, frosthart, stadtklima- und sturmfest, zudem haben sie ein gutes Regenerationsvermögen. Das Projekt ‚Wald der 1.250‘ war innerhalb von wenigen Monaten vollständig bespendet. Es haben sich mehr als 300 Spender beteiligt, das Spendenziel in Höhe von 15.625 Euro zu erreichen. Im Februar dieses Jahres wurde das Projekt ‚Geburtstagswald 775‘ gestartet, bei welchem wiederum mit einer Spende von 12,50 Euro dazu beigetragen werden kann, dass direkt neben dem ‚Wald der 1250‘ einer von nochmals insgesamt 1.250 Bäumen gepflanzt wird und ein zweiter kleiner Eichenwald entstehen kann. Für diesen ‚Geburtstagswald 775‘ wurden bisher 8.550 Euro und damit 684 Bäume gespendet. Es werden hierfür noch Spenderinnen und Spender für insgesamt 566 Bäume gesucht, um im Herbst den kompletten Wald pflanzen zu können. Die beiden ersten Spendenwälder betrachtet, sind hierfür bisher insgesamt 24.175 Euro gespendet worden. Ein drittes Projekt für das kommende Jahr ist bereits in Vorbereitung, nämlich der ‚Jubiläumswald 2025‘. Hier sollen weitere 1.250 Traubeneichen gepflanzt werden. Jede Spenderin und jeder Spender erhält eine Spendenquittung, kann sich darüber hinaus aber auf Wunsch auch eine schöne Urkunde im Rathaus abholen und dann sogar persönlich an der großen Pflanzaktion Ende 2024 teilnehmen. Spenden können auf das folgende Konto der Stadtverwaltung Gotha eingezahlt werden: Kreissparkasse Gotha IBAN: DE91 8205 2020 0750 1001 50 Verwendungszweck: VW 248 Geburtstagswald 775 Für die Ausfertigung der Spendenquittung und der Urkunde bitte unbedingt die Adresse im Verwendungszweck mit angeben.
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Residenzstadt Gotha – Startseite

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Die Sanierungsarbeiten im Gartendenkmal „Stadtpark West-Arnoldigarten“ sind in vollem Gange. Am Lüderitzbrunnen ist der komplette Neuaufbau der bogenförmigen Grundmauer abgeschlossen. Im Anschluss wird die Mauerabdeckung unter Verwendung der historischen Bauteile befestigt. Für die Wasserversorgung des Lüderitzbrunnens wurde eine Betonfertigteilzisterne oberhalb des Brunnens mittels Krantechnik eingebaut. Der Arnoldi-Obelisk wurde steinrestauratorisch überarbeitet, Fehlstellen wurden geschlossen, die Verfugung wurde erneuert, die gesamten Oberflächen wurden überreinigt und verfestigt. An verschieden Bereichen wird Wegebau vorbereitet. Für eine geregelte und den Niederschlägen angemessenen Ableitung der Oberflächenwässer werden Durchlässe im Grabensystem erneuert. Der Durchlass am Berggartenweg ist inkl. der Fahrbahndecke fertiggestellt und wieder überfahrbar. Die Wassergräben wurden profiliert und mit dem Ausbau der Versickerungsmulden wurde begonnen. Die Abdeckung des Durchlasses zwischen Lüderitzbrunnen und Goldfischteich bleibt aus bautechnischen Gründen bis Ende September geöffnet. Es bestehen in diesem Bereich keine Durchgangsmöglichkeiten. Die Stadtverwaltung Gotha bittet die Besucher des Stadtparks für die baubedingten Einschränkungen um Verständnis.
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Residenzstadt Gotha – Startseite

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Die Residenzstadt Gotha startet die Kampagne „Richtig Heizen mit Holz“, um die lokale Luftqualität durch eine optimierte Nutzung privat betriebener Holzöfen spürbar zu verbessern. Betreiber von Kaminen und Holzöfen erhalten hierfür die Möglichkeit, kostenlose Gutscheine für die Teilnahme an der Online-Trainingsplattform Ofenakademie.de anzufordern. Ziel der Aktion ist es, den Ausstoß von Schadstoffen deutlich zu reduzieren und gleichzeitig den Brennstoffverbrauch zu senken. Nach aktuellen Erkenntnissen lassen sich die Feinstaubbelastung um bis zu 50 Prozent, der CO₂-Ausstoß um bis zu 35 Prozent und die Menge organischer Schadstoffe um bis zu 50 Prozent vermindern, wenn Holzfeuerstätten korrekt betrieben werden. Zudem kann der Holzverbrauch um rund ein Drittel sinken. Darauf weist die Sachbearbeitung Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit dem neuen Angebot hin. Der etwa 90-minütige Online-Kurs zum sogenannten Ofenführerschein vermittelt praxisbezogene Grundlagen für einen effizienten und umweltverträglichen Betrieb von Holzöfen. Die Teilnahme ist zeitlich flexibel möglich; der Kurs kann jederzeit begonnen, pausiert und fortgesetzt werden. Für den kostenlosen Gutschein ist eine Registrierung unter www.ofenakademie.de/Gotha  erforderlich. Da die Anzahl der verfügbaren Gutscheine begrenzt ist, empfiehlt sich eine zeitnahe Nutzung des Angebots.  
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Sanierungsarbeiten im Gartendenkmal „Stadtpark West-Arnoldigarten“ werden fortgesetzt

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Im Rahmen des geförderten Projektes „Klimaangepasste Qualifizierung des Gartendenkmals Stadtpark West – Arnoldigarten“ in Gotha erarbeitet das Gartenamt mit der Unterstützung des Büros Ulrich Boock – Freier Landschaftsarchitekt, ein Pflege- und Entwicklungskonzept mit denkmalpflegerischer Zielplanung für das Gartendenkmal „Stadtpark West – Arnoldigarten“. Parallel wurden Objektplanungen erarbeitet und in diesem Jahr bauliche Maßnahmen umgesetzt. Hierbei werden die historischen Strukturen betrachtet, das Pflegemanagement, das Wassermanagement, der Wegebau, die Ausstattungselemente, die Pflanzstrukturen und Waldbereiche. Der Kernbereich des Stadt- und Landschaftsparks umfasst ca. 36 ha. Der erste Projektschwerpunkt Waldumbau wurde im Winter- und Frühjahrszeitraum durchgeführt und ist weitgehend abgeschlossen. Hierbei wurden im Kernbereich des Gartendenkmals, zwischen Lüderitzbrunnen und Müller-Tempel Gruppen von klimaresilenten und somit zukunftsfähigen Forstpflanzen gesetzt. In 16 freien Waldflächen, auf denen bedingt durch andauernde Trockenheit und Klimawandel hauptsächlich Buchen, Bergahorn und Eschen abgestorben waren, wurden verschiedene Baumarten gepflanzt. Die Forstpflanzen wurden mit sogenannten Drahthosen vor Wildverbiss geschützt und werden bis zum Einwachsen durch Freischnittmaßnahmen gepflegt. Mit den am Standort platzierten neuen Baumarten soll der klimaresilente Waldumbau auf dem Krahnberg befördert werden. Nun steht der Baubeginn für die beiden weiteren Projektschwerpunkte an. Die Bauarbeiten sind beauftragt und sollen direkt nach Pfingsten starten. Die anstehenden Projektschwerpunkte beinhalten das Wassermanagement sowie die Verbesserung der Erholungsfunktion und Aufenthaltsqualität im Gartendenkmal. Im Zuge des Wassermanagements wird ein Teilbereich des Klingegrabens entlang des Bergartenwegs profiliert, um das Oberflächenwasser besser abführen zu können und gleichzeitig eine Versickerung vor Ort zu befördern. Es werden außerdem Versickerungsmulden angelegt und Durchlässe neu gebaut, hierbei auch der Durchlass unter der Wendeschleife an der Zufahrt zur Gaststätte Berggarten. Zur Stärkung der Erholungsfunktion werden die Freianlagen im Kernbereich der Parkanlage in verschiedenen Bereichen denkmalgerecht um- und neugestaltet. Dies erfolgt u.a. im ehemaligen unmittelbar an der Gaststätte Berggarten gelegenen Garten von Ernst Friedrich Arnoldi, welcher 1794 entstand und heute kurz „Arnoldigarten“ genannt wird. Des Weiteren wird die Freifläche am Arnoldi-Obelisk (1824), die Freifläche am Standort des historischen Arnolditurms sowie der Lüderitzbrunnen (1830) mit seinem Umfeld um- und neu gestaltet. Dabei wird vom Lüderitzbrunnen ein heute nicht mehr sichtbarer historischer Weg zum Goldfischteich nach historischen Befunden neu ausgebaut. Zudem erfolgen steinrestauratorische Maßnahmen wie die Restaurierung und Instandsetzung des Lüderitzbrunnens, des Arnoldi-Obelisken, des sogenannten Texassteins (1872) und des Steins zur Erinnerung an die Übergabe des Gartens an die Stadt Gotha (1872). Um die Wasserzufuhr zum Lüderitzbrunnen dauerhaft gewährleisten zu können, wird eine Wasserleitung vom vorhandenen Notwasserbrunnen an der Wendeschleife unterhalb des Berggartens bis zum Lüderitzbrunnen ausgebaut und in eine neue Zisterne geführt. Von dort wird bei Bedarf das Wasser dem Lüderitzbrunnen zugeführt. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Bundesprogramms „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ gefördert.
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