Dein Suchergebnis zum Thema: Kino

LeMO Kapitel: Anspruch und Wirklichkeit

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/wirtschaft-und-gesellschaft-im-osten/anspruch-und-wirklichkeit.html

Das SED-Regime verfolgt die sozialistische Utopie von sozialer Gerechtigkeit und Gleichheit. Durch die Überwindung des Kapitalismus soll es allen Menschen besser gehen. In der Realität hat das Regime große Probleme, diese Ziele mit Hilfe der Zentralplanwirtschaft zu erreichen und den Lebensstandard zu verbessern. Der Alltag der Ostdeutschen ist geprägt von Versorgungslücken und der Lebensstandard liegt Ende der 1950er Jahre rund 40 Prozent unterhalb dem der Westdeutschen.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: "Aufbau des Sozialismus"

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/weg-nach-osten/aufbau-des-sozialismus.html

Auf der II. Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Juli 1952 verkündet Walter Ulbricht den Beschluss des Politbüros, dass „der Sozialismus planmäßig aufgebaut“ werden soll. Gemäß der Parole „Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen“ wird die im Gang befindliche Neuordnung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft der DDR nach sowjetischem Vorbild beschleunigt. Der Beschluss hat spürbare Folgen für alle Lebensbereiche der Menschen in der DDR.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Europäische Gemeinschaften

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/weg-nach-westen/europaeische-gemeinschaften.html

Die Bundesrepublik, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg treiben die europäische Integration voran. In den Römischen Verträgen einigen sie sich auf die Errichtung einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und einer Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM). Die am 25. März 1957 unterzeichneten Verträge gelten auf unbestimmte Zeit. Durch die EWG soll eine vollständige Wirtschaftsintegration erreicht werden. Die EURATOM dient der gemeinsamen Erforschung und friedlichen Nutzung der Kernenergie. Symbol der EWG werden die zwölf gelben Sterne auf blauem Grund.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Saarfrage

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/weg-nach-westen/saarfrage.html

Die deutsch-französische Annäherung wird vor allem durch den Streit um die Zukunft des Saarlandes blockiert. Es ist seit Kriegsende ein teilautonomes Land mit enger Bindung an den französischen Nachbarn. In den Pariser Verträgen von 1954 einigen sich die Bundesrepublik und Frankreich auf einen europäischen Status für das Saarland. Doch die Bevölkerung der Saar entscheidet sich in einer Volksabstimmung gegen das Saarstatut. Das Saarland wird schließlich in die Bundesrepublik eingegliedert.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: "Hoffnungsträger" Jugend

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/wirtschaft-und-gesellschaft-im-osten/hoffnungstraeger-jugend.html

Das SED-Regime sieht in der Jugend die „Hoffnungsträger“, die den Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) verwirklichen sollen. Mit Hilfe der Freien Deutschen Jugend (FDJ) will es Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sozialistisch erziehen. Die Jugendorganisation bietet attraktive Freizeitangebote, um die Jugend für die Weltvorstellungen der SED einzunehmen. Doch viele Heranwachsende versuchen sich dieser Beeinflussung zu entziehen.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Alleinvertretungsanspruch

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/deutsche-frage/alleinvertretungsanspruch.html

Die Bundesrepublik Deutschland erhebt seit ihrer Gründung 1949 den Anspruch, alleinige Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches zu sein und die deutschen Interessen zu vertreten. Begründet wird dieser Alleinvertretungsanspruch damit, dass nur in der Bundesrepublik eine frei gewählte Regierung im Amt ist. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hingegen ist eine von der Sowjetunion abhängige SED-Diktatur. Weil die Ostdeutschen ihr Selbstbestimmungsrecht nicht ausüben können, fühlt sich die Bundesregierung berufen, auch ihre Interessen international zu vertreten.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Bundestagswahl 1961

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/weg-nach-westen/bundestagswahl-1961.html

Der Bau der Berliner Mauer überschattet den Wahlkampf zur Bundestagswahl am 17. September 1961. Der SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt, populär als Regierender Bürgermeister von West-Berlin, konzentriert sich nun ganz auf die Probleme der geteilten Stadt. Die CDU/CSU bleibt zunächst bei wirtschaftspolitischen Themen. Dass Bundeskanzler Konrad Adenauer nicht einmal in dieser Situation auf persönlich verletzende Attacken gegen Brandt verzichtet, kreidet die öffentliche Meinung ihm an. Die FDP führt ihren Wahlkampf unter der Parole: „Für die CDU – ohne Adenauer“.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Motorisierung

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/wirtschaft-und-gesellschaft-im-westen/motorisierung.html

In den ersten Nachkriegsjahren dienen meist Fahrrad, Bus und Bahn als Verkehrsmittel. Die wenigen vorhandenen Autos stammen größtenteils aus der Vorkriegszeit. Die Motorisierung breiter Massen beginnt meist mit der Anschaffung eines Motorrads der Marken DKW, NSU, Zündapp oder BMW. Zum frühen Kultfahrzeug avanciert der Vespa-Roller aus Italien. Ab Mitte der 1950er Jahre ist das Statussymbol Auto für immer mehr Westdeutsche erschwinglich.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Opposition und Widerstand

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/wirtschaft-und-gesellschaft-im-osten/opposition-und-widerstand.html

Der Aufbau der SED-Diktatur und die sozialistische Umgestaltung der Gesellschaft in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bleiben nicht ohne Widerspruch. Einzelne oder kleinere Gruppen leisten aktiven Widerstand gegen das SED-Regime. Opposition kommt aus allen gesellschaftlichen Bereichen, darunter von Landwirten, Christen, Studenten, aber auch Politikern der Blockparteien oder sogar der SED. Der Unmut der Menschen mit der SED-Diktatur zeigt sich besonders im Volksaufstand am 17. Juli 1953 und der bis zum Mauerbau anhaltenden Massenflucht.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino

LeMO Kapitel: Soziale Marktwirtschaft

https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-gruenderjahre/wirtschaft-und-gesellschaft-im-westen/soziale-marktwirtschaft.html

Zusammen mit der Währungsreform und dem Abbau der Zwangswirtschaft wird 1948 in den drei Westzonen die Soziale Marktwirtschaft eingeführt. Dieser von Alfred Müller-Armack geprägte Begriff bezeichnet ein Wirtschaftsmodell, das bei grundsätzlicher Unterstützung der wirtschaftlichen Freiheit zugleich die Regulierungs- und Kontrollfunktion des Staates betont, um unsoziale Auswirkungen zu verhindern und „Wohlstand für alle“ zu schaffen. Zu den staatlichen Aufgaben zählt vor allem der Schutz des freien Wettbewerbs, die Steuerung der Einkommens- und Vermögensverteilung und die Regelung der Struktur- und Finanzpolitik.
Vertriebenenverbände Widerstandstraditionen Kulturelles Leben Kulturelles Leben Kino