W. Michael Blumenthal | Jüdisches Museum Berlin https://www.jmberlin.de/thema-w-michael-blumenthal
Gründungsdirektor
Deutsche Bundestag verabschiedete 2001 das Gesetz zur Errichtung einer „Stiftung
Gründungsdirektor
Deutsche Bundestag verabschiedete 2001 das Gesetz zur Errichtung einer „Stiftung
Ende Oktober 1938 ließ das NS-Regime rund 17.000 im Deutschen Reich lebende Jüdinnen*Juden mit polnischer Staatsbürgerschaft verhaften, ausweisen und gewaltsam zur polnischen Grenze verbringen. Diese als „Polenaktion“ bezeichnete Zwangsausweisung war die erste Massendeportation von Jüdinnen*Juden aus dem Deutschen Reich.
Das polnische Parlament verabschiedete deshalb ein Gesetz, das die Möglichkeit vorsah
Widerstände. Jüdische Designerinnen der Moderne11. Juli – 23. November 2025 Die Ausstellung zeigt die Bedeutung jüdischer Designer innen für den Emanzipations- und Modernisierungs prozess der deutschen Gesellschaft im frühen 20. Jahrhundert – als Frauen, Jüdinnen und Künstler innen. Das JMB macht ihre vergessenen Biografien sowie ihre künstler ischen und unternehmer ischen Leistungen anhand ihrer Werke wieder sichtbar. Mit rund 300 Exponaten von mehr als 50 Gestalterinnen bringt die weltweit erste Gruppen ausstellung zu diesem Thema Pionier innen zusammen, die sich trotz gesellschaftlicher Margi nalisierung herausragende Positionen in ihren jeweiligen Bereichen erkämpften, bis das national sozialistische Regime ihre Karrieren und Leben zerstörte. Einigen gelang die Flucht und ein Neubeginn im Ausland. Fast alle blieben bis heute aus der deutschen Kunst- und Kultur geschichte verdrängt. In der Ausstellung zu sehen ist ein breites Spektrum an Design und hand werklichen Techniken: von Goldschmiede- und Textil kunst über Keramik und Holz schnitzerei bis zu Mode design und Grafik.Inventuren. Salman Schockens Ver mächtnis20. Mai – 12. Oktober 2025Das Jüdische Museum Berlin lädt den amerika nischen Autor Joshua Cohen ein, das kulturelle Erbe des Verlegers und Warenhaus-Unter nehmers Salman Schocken zu erkunden. Anhand ausgewählter Exponate aus den Sammlungen des Museums kommentiert Cohen in der Ausstellung die Geschichte des Schocken-Verlags und nimmt sie zum Ausgangs punkt für eine zeit genössische Perspektive auf Kultur und Kapital, auf Waren häuser und Museen und nicht zuletzt auf Fragen der (Wieder-) Aneignung.Claude Lanz mann. Die Auf zeichnungen27. November 2025 – 12. April 2026Zum 100. Geburts tag des Journalisten und Dokumentar filmers Claude Lanz mann (1925–2018) präsentiert die Ausstellung zum ersten Mal das Audio-Archiv zu seinem Film Shoah (1985). Zusammen mit dem Film, der vor 40 Jahren Geschichte schrieb, zählt das Archiv seit 2023 zum UNESCO-Weltkultur erbe. Die Sammlung umfasst 152 bisher unbekannte Magnetton kassetten. Sie dokumentieren die zahl reichen Gespräche, die Lanzmann und seine Assistentinnen in den 1970er und frühen 1980er Jahren während der mehr jährigen Recherche phase vor Beginn der Dreharbeiten mit Opfern, Tätern und Dritten führten. Die Audio mitschnitte stehen im Fokus der Ausstellung – ergänzt durch Objekte, Dokumente und Film aufnahmen.
Die Ausstellung lässt in den Themenräumen Wort, Körper, Gesetz, Raum, Judentum und
Über die Schwestern Gertrud und Margarete Zuelzer
Weitere Informationen zu diesem Objekt finden Sie in unserer Online-Sammlung „Gesetz
Infos zum Jüdischen Museum Berlin und zur Internet-Seite
für Barriere-Freiheit stehen in diesen Gesetzen: Behinderten-Gleichstellungs-Gesetz
Objekt im Fokus
Auch der Übertritt zum christlichen Glauben berechtigte nach einem Gesetz von 1903
Wort, Schrift und Sprache in der Dauerausstellung
Dauerausstellung Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin Die Tora Die Tora ist Erzählung und Gesetz
Haltungen zur rituellen Beschneidung
Die Ausstellung beleuchtete Gesetz und Brauchtum nicht nur mit Objekten, die zum
Interview mit Talli Rosenbaum
Nach dem Motto: Wenn es ein Gesetz gibt, das ich nicht einhalten kann, dann ist
Die finanzielle Bestrafung der jüdischen Bevölkerung nach dem 9. November 1938
gegen Null, war doch zeitgleich mit dem Beschluss über die Sühneleistung auch das „Gesetz