Bauhaus-Werkstatt | Das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung https://www.bauhaus.de/vermittlung-outreach/bauhaus-werkstatt/
Bauhaus-Archiv bekommt ein neues Zuhause English Infos zum Besuch Leichte Sprache Gebärdensprache
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Vermittlung ist eine Kernaufgabe unseres Museums. Erfahren Sie mehr über die Ideen hinter unseren Angeboten und Projekten.
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Der Name Marcel Breuer ist heute insbesondere mit seinen berühmten Stahlrohrmöbeln verbunden. Dabei verstand sich Breuer vor allem auch als Architekt. Schon früh arbeitete er im Baubüro von Walter Gropius und gründete 1929 in Berlin sein erstes eigenes Architekturatelier. Jedoch konnte Breuer in Deutschland nur ein einziges Wohnhaus realisieren. Erst nach seiner Emigration in die USA, gelang es ihm sich einen Namen als Architekt zu machen. Zu seinen Bauten zählt auch dieses kleine Wochenendhaus, das er 1951/52 für die Bildhauerin Doris Porter Caesar und ihren Mann Henry „Harry“ Irvin Caesar auf einem Grundstück an einem See in Lakeville, Connecticut entwarf. Das Projekt gefiel Marcel Breuer offenbar so gut, dass das kleine Modell lange Zeit auf seinem Schreibtisch stand.
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In der Bühnenwerkstatt am Bauhaus Weimar beschäftigte sich eine Gruppe von Studierenden um Kurt Schmidt ab 1922 mit dem Thema der „Mechanischen Bühne“ und dem Verhältnis von Mensch und Maschine. Dabei entstand auch Kurt Schmidts Stück „Der Mann am Schaltbrett“. Er selbst bezeichnete es als ein der Elektrizität gewidmetes Ballett, das den Charakter des technischen Zeitalters ausdrücken sollte. In dem halbstündigen Stück steuerte der Bauhäusler George René Halkett als „Dämon“ am Schaltbrett die Bewegungen der übrigen kostümierten Darsteller*innen solange, bis sich die Maschine am Ende verselbstständigt und die Herrschaft übernimmt. Das Spiel wurde dabei auf verschiedenen selbstgebauten Instrumenten musikalisch und sicher lautstark begleitet. Und wer von der Aufführung begeistert war, konnte sich als Erinnerung eine Fotopostkarte des Bühnenstücks mit nach Hause nehmen.
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In den 1920er-Jahren verwandelten sich die Städte durch die Einführung der Elektrizität in die Werbung mit Eintreten der Dunkelheit in ein Lichtermeer. Die beleuchteten Schaufenster der großen Warenhäuser und Geschäfte und die bunten Lichtreklamen an den Häuserfassaden machten die Straßen nachts zur Bühne. Auch die zahlreichen Lichtspielhäuser waren Teil der neuen Vergnügungskultur in den Städten, insbesondere in Berlin. László Moholy-Nagy begeisterten die neuen technischen Errungenschaften. Als aufmerksamer Beobachter der rasanten Veränderungen in der modernen Großstadt verarbeitete er diese mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken. Die Kombination verschiedener Fotografien und grafischer Elemente bezeichnete Moholy-Nagy dabei als Fotoplastiken. Für seine Collage „Die Lichter der Stadt“ verwendete er einen Star des amerikanischen Stummfilm-Kinos, der unter den Bauhäusler*innen überaus beliebt war: Charlie Chaplin.
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Der von Walter Gropius entworfene Schulbau für das Bauhaus ist ein komplexes Gebäude aus drei miteinander verbundenen Einzelkörpern. Um sich zurechtzufinden und die einzelnen Werkstätten, Unterrichtssäle und sonstigen Räume gut zu erreichen, wollte Hinnerk Scheper Farbe als Orientierungsmittel einsetzen – eine Methode, die er bereits in den Universitätskliniken in Münster erprobt hatte. Auch im Bauhaus-Gebäude wollte Scheper Decken, Flure und Treppenhäuser über Farben kennzeichnen. Sein Farbkonzept wurde jedoch nur in Teilen umgesetzt, vor allem im Schultrakt der Technischen Lehranstalt und im Atelierhaus – im Werkstattflügel hingegen wurden die unverputzten Oberflächen weiß gekalkt und auf eine farbige Zuordnung der Werkstätten verzichtet.
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