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Geschichte Wettins – Seit dem 6. Jh. n. Chr.

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Seit dem 6. Jh. n. Chr. siedelten sich östlich der Saale slawische Stämme (Sorben) an. Aus dem Sorbischen kommt auch der jetzige Name „Wettin.“ Die Sorben erweiterten die Zufluchtsstätte zu einer Grenz- und Schutzburg gegen die Franken, die seit der 1. Hälfte des 8. Jh. ihren Einfluss im sächsisch-thüringischen Bereich verstärkten. Unter Kaiser Karl dem Großen geriet dieses Gebiet endgültig unter den fränkischen Machtbereich. Entlang der Saale errichteten die Franken Grenzburgen (Magdeburg, Rothenburg, Bernburg). Da sich auf der Wettiner Seite der Saale eine Reihe von slawischen Burgen befanden, lässt sich vermuten, dass der günstig gelegene Felsrücken als slawische Schutzeinrichtung diente.
Burgstraße 1, 06193 Wettin-Löbejün OT Stadt Wettin   Sprechzeiten nach Vereinbarung EMail

1207

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Am 3. Juni erste urkundliche Erwähnung von Nauendorf (Niendorp). Zu dieser Zeit gehört es zur Grafschaft Wettin. Der Name weist auf eine Neugründung hin. Graf Friedrich von Brehna überträgt seine Güter und das Patronat über die Kirche zu Niendorp dem Kloster Petersberg.   1220 In der niedergeschriebenen Chronik des Petersberger Klosters wurde die Übertragung der Güter und des Patronats des Grafen Friedrich von Brehna vermerkt.   1288 Priester, Kirchdorf und Filial von Krosigk, wurde erstmalig erwähnt. Damals hieß es noch ‚Prezer‘. Der Ortsname ist slawischen Ursprungs und konnte bisher noch nicht gedeutet werden. Vielleicht ‚Wildbahn im Walde‘ (pre und cera). Veräußerte Graf Otto von Brehna die Grafschaft Wettin mit allem Zubehör an die Erzbischöfe von Magdeburg. Niendorp wurde zum Amt Giebichenstein geschlagen, daß die neuen Landesherren zur Verwaltung der umliegenden Ortschaften auf der gleichnamigen Burg bei Halle eingerichtet hatten. Am 14. November wird die grafschaft Brehna für 800 Mark Silber an das Erzbistum Magdeburg verkauft. Die Herren von Merwitz werden dadurch Lehnsleute des Erzbischofs Theodorico zu Magdeburg.
Dorfstr. 2-3 06193 Wettin-Löbejün OT Nauendorf   Sprechzeiten nach Vereinbarung EMail

Geschichte Wettins – Unter Prinz Louis-Ferdinand

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Unter Prinz Louis-Ferdinand, dem die Burg von 1803-1806 gehörte, wurden viele Verschönerungen vorgenommen, wovon heute leider nur noch der schöne Uhrenerker am Stadtflügel zu sehen ist. Als dann die Burg an die preußische Krone zurückfällt, wird sie entgegen ihrer Bedeutung verwaltet. Die Oberburg wurde Domäne und im Stadtflügel der Unterburg richtete man eine Brauerei, Brennerei, Malzdarre, Torfhaus und Unterkünfte für Gastarbeiter ein. 1912 versuchte Prof. Dr. Freiherr von Weißenbach das Interesse des Wettiner Fürstenhauses für eine Restaurierung der Burg zu wecken, was aber sein früher Tod verhinderte. 1926 gründete sich die Bau- und Verwaltungsgesellschaft der Burg Wettin, zu der sich der thüringisch-sächsische Geschichtsverein, der Königin-Louise-Bund, der Großdeutsche Jugendbund u.a. zusammenfanden. Den Nationalsozialisten diente sie ab 1933 als Gauparteischule. Heute beherbergt sie das Burggymnasium. Die Wettiner prägten eine mitteldeutsche Kulturlandschaft und hinterließen ihre Spuren in ganz Europa. Das Wettiner Territorium war zu seiner Zeit eines der mächtigsten Fürstentümer in Deutschland und ermöglichte Luther die Reformation. Es hielt schützend die Hand über ihn, so dass dieser seine Arbeit verrichten konnte. Den Reichtum verdankten die Wettiner den Bergleuten des Erzgebirges, sie holten für sie das Silber aus dem Berg. Der letzte König von Sachsen, Friedrich August der III., dankte 1918 ab. Das Wettiner Fürstengeschlecht regierte 829 Jahre in ununterbrochener Reihenfolge.
Burgstraße 1, 06193 Wettin-Löbejün OT Stadt Wettin   Sprechzeiten nach Vereinbarung EMail