Dein Suchergebnis zum Thema: Celsius

Natürliches Glas: Fulgurit – Glasmuseum Wertheim e.V.

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Ohne menschliches Zutun entstand dieses bizarre Glasexponat. Bezeichnet wird es als Fulgurit oder Blitzröhre, abgeleitet von lateinisch „fulgur“, der Blitz. Es wurde im Rebianna Murzuk Sandsee in Libyen gefunden. Wie schon Name und Fundort andeuten, entstehen solche röhrenförmigen Fulgurite durch Blitzeinschläge in Sandseen oder Sandwüsten. Entscheidend dabei ist die rasche Abkühlung der beim Blitzeinschlag entstehenden
der beim Blitzeinschlag entstehenden hohen Temperaturen von bis zu 30.000 Grad Celsius

Messen mit Glas: „Kröte“ – Glasmuseum Wertheim e.V.

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Vermutlich als Examensarbeit an der Glasfachschule Wertheim in den 1970er Jahren entstand die Nachbildung dieser gläsernen „Schildkröte“. Das Original wurde im 17. Jahrhundert von Galileo Galilei an der Universität von Florenz entwickelt. Die „Kröte“ verweist auf die mehr als 60jährige Thermometerproduktion in Wertheim. Thermometer-Glasbläser waren die ersten Glasbläser, die sich 1948 im Zuge des Flüchtlingsstroms
Schweiz, später dann in Wertheim tausendfach produzierten „Galileo“-Thermometer in Celsius

Solar-Kollektormodul – Glasmuseum Wertheim e.V.

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Das Solar-Kollektormodul aus Vakuum-Ganzglas-Röhren ist eine Entwicklung der Wertheimer Firma Lenz Laborglas, die es 2007 dem Glasmuseum gestiftet hat. Das hochmoderne Modul trägt effektiv zur Reduzierung des täglichen Energiebedarfs bei. Eine Solarröhre, die noch aus der Anfangszeit der Solartechnik stammt, ist ebenfalls im Besitz des Glasmuseums. Diese wurde 1978 von der Wertheimer Firma Ludwig Schneider
Dort zirkuliert die bis zu 90 Grad Celsius heiße Flüssigkeit zwischen Kollektor und

Emailglas: Reichsadlerhumpen – Glasmuseum Wertheim e.V.

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Dieser große Humpen heißt Reichsadlerhumpen. Er ist 31 Zentimeter hoch und hat ein Fassungsvermögen von fast 4 Litern. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert war er einer der beliebtesten Trinkgefäße. Weltliche und geistliche Würdenträger wie Kaiser, Kurfürsten und Päpste nutzten den riesigen Glaskörper, um dem Volk in bildhafter Form den Aufbau des Reiches zu erklären.
Bei dieser Technik wird fein zermahlenes Glas bei 800 Grad Celsius auf das fertige