LeMO Jahreschronik 2002 https://www.hdg.de/lemo/jahreschronik/2002.html
Chronik des Jahres 2002.
Der Bundestag erlaubt deutschen Forschern, unter Auflagen mit embryonalen Stammzellen
Chronik des Jahres 2002.
Der Bundestag erlaubt deutschen Forschern, unter Auflagen mit embryonalen Stammzellen
Mit Inkrafttreten der Pariser Verträge am 5. Mai 1955 wird die Bundesrepublik Deutschland weitgehend souverän. Das Besatzungsstatut wird aufgehoben, die Alliierte Hohe Kommission löst sich auf, aus den Hohen Kommissaren werden Botschafter. Nur wenige Tage später tritt die Bundesrepublik den Militärallianzen Westeuropäische Union (WEU) und NATO bei und schafft damit die Voraussetzungen für den Aufbau einer eigenen Armee.
REGIERUNGonline; B 145 Bild-00048344 Bundeskanzler Adenauer informiert den Deutschen Bundestag
Rainer Barzel ist ein deutscher CDU-Politiker, Jurist und Publizist.
1957: Als Abgeordneter des Wahlkreises Paderborn-Wiedenbrück zieht Barzel in den Bundestag
Spiegel-Titelseite
baustelle-deutsche-einheit/erste-rot-gruene-reformen Schlagwörter: Der Spiegel, Steuer, Steuerreform, Bundestag
Bei der Bundestagswahl am 6. September 1953 gewinnt die CDU/CSU mehr Stimmen, als selbst ihre größten Optimisten vermutet haben. Die Unionsparteien können einen Stimmenzuwachs von 14 Prozent gegenüber der Bundestagswahl von 1949 verbuchen. Die Politik der Sozialen Marktwirtschaft und der Westintegration wird eindrucksvoll bestätigt. Vor allem Bundeskanzler Konrad Adenauer geht gestärkt aus der Wahl hervor. Am 9. Oktober 1953 wird er zum zweiten Mal zum Bundeskanzler gewählt. Adenauer bildet eine Koalitionsregierung aus CDU/CSU, FDP, Deutscher Partei (DP) und dem Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten (BHE).
Deutschen Bundestag an: Stärkste Fraktion wird die CDU/CSU mit 45,2 Prozent der Stimmen
Foto der Baustelle um den Berliner Reichstag 1998
baustelle-deutsche-einheit Schlagwörter: Reichstagsgebäude, Baustelle, Deutscher Bundestag
Einigungsvertrag: Am 3. Oktober 1990 tritt der Vertrag zur
einigungsvertrag.html Schlagwörter: Wiedervereinigung, Deutsche Einheit, Parlament, Wende, Bundestag
Franz Josef Strauß ist ein deutscher CSU-Politiker, der als Ministerpräsident in Bayern (1978-1988 ) sowie in verschiedenen Ministerposten auf Bundesebene über Jahre hinweg großen Einfluss auf die bundesrepublikanische Politik ausübt.
Strauß ist ab 1949 Abgeordneter im Bundestag, 1955 wird er Atomminister, 1956 Verteidigungsminister
Die beiden deutschen Staaten gehen unterschiedlich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit um. Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) sieht sich nicht als Nachfolgerin des „Dritten Reiches“, sondern in der Tradition des antifaschistischen Widerstandes. Im Gegensatz zu Westdeutschland lehnt sie es ab, Verantwortung für die Opfer zu übernehmen und es findet keine Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus statt. Die Bundesrepublik Deutschland trägt mit dem Luxemburger Wiedergutmachungsabkommen und Entschädigungsgesetzen zur Herstellung ihrer Glaubwürdigkeit im Ausland bei – wenngleich zahlreiche Opfer wie Kommunisten, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter oder ausländische KZ-Häftlinge noch ausgeschlossen bleiben.
Der Vertrag findet im Bundestag eine Mehrheit dank des Engagements von Bundeskanzler
In der Sozialpolitik steht die junge Bundesrepublik vor gewaltigen Aufgaben. Denn eine Hypothek des Zweiten Weltkrieges sind Millionen von Ausgebombten, Flüchtlingen, Vertriebenen und Kriegsopfern, wie Witwen, Waisen und Versehrte. Viele Rentner leben als Folge des Krieges in Altersarmut. Um die Not der Menschen zu lindern und sozialen Ausgleich zu gewährleisten, schaffen Gesetze die entsprechenden Grundlagen. Mit dem Aufschwung der Wirtschaft ist der Bundesrepublik schließlich ein Ausbau des Sozialstaates möglich, etwa durch die Rentenreform 1957 und die Einführung der Sozialhilfe.
Februar 1957 vom Bundestag beschlossen.