Eine Stunde, die ich am Schreibtisch oder in einer Talkshow verbringe, kann ich nicht bei meinen Töchtern sein. Und beim Frühstück mit der Familie am Samstag verpasse ich vielleicht den Parteitag. Dieses Dilemma wird kein staatliches Betreuungsangebot auflösen können. Auch wir Eltern in der Politik müssen uns daher für unsere Prioritäten bei der Vereinbarung von Familie und Beruf entscheiden. Und daher sollten gerade wir uns auch nicht anmaßen, die Entscheidungen anderer Familien zu beurteilen und nur das Modell für „modern“ halten, das wir selbst gerade leben.
Inzwischen ist der Bundestag deutlich jünger und weiblicher geworden.