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8. Staßfurter Salzfee gesucht

https://www.stassfurt.de/de/aktuelle-meldungen/108735,1065,de,1.html?comment_src=108734%2C1065%2Cde%2C1&btp_article%5Bp_7_649_1065%5D=20

Noch liegt der 27. September 2026 in weiter Ferne, doch für die amtierende Staßfurter Salzfee Julia Schellack ist dieses Datum längst präsent. An diesem Tag (Tag der Regionen) endet ihre zweijährige Amtszeit als Botschafterin der Salzstadt Staßfurt. Hinter ihr liegen dann zahlreiche Termine, Begegnungen und besondere Höhepunkte. Mit einem lachenden und einem wehmütigen Auge bereitet sie sich darauf vor, Schärpe und Zepter weiterzugeben – an die nächste Staßfurter Salzfee. Ab sofort können sich interessierte Frauen für das Ehrenamt der Staßfurter Salzfee bewerben. Die neue Amtszeit beginnt im September 2026 und läuft für zwei Jahre. Die Salzfee ist seit 2010 eine feste Repräsentationsfigur der Salzstadt Staßfurt. Als ehrenamtliche Botschafterin vertritt sie die Stadt bei zahlreichen Veranstaltungen in Staßfurt und darüber hinaus. Sie wirbt für die Salzstadt Staßfurt, ihre Geschichte, ihre Traditionen und ihre Menschen. Dabei wird sie von Sponsoren unterstützt: Kleidung, Schuhe, Jacke, Zepter und weitere Utensilien werden vollständig gestellt, sodass für die Salzfee keine Kosten entstehen. Bewerberinnen müssen mindestens 18 Jahre alt sein, in Staßfurt oder einem der Ortsteile wohnen und sich mit der Stadt und der Region identifizieren. Kenntnisse über die Salzstadt Staßfurt und die Geschichte der Salzgewinnung werden vorausgesetzt. Zudem sollte die neue Salzfee bereit sein, einen großen Teil ihrer Freizeit für die Ausübung des Ehrenamtes aufzubringen. Die Bewerbung sollte allgemeine Angaben zur Person, ein aktuelles Foto sowie eine kurze Antwort auf die Frage enthalten: „Warum bewerben Sie sich und worin sehen Sie Ihre Eignung als Salzfee?“ Die Unterlagen sind bis zum 30. April 2026 unter dem Kennwort „Salzfee 2026“ an die Salzstadt Staßfurt, Hohenerxlebener Straße 12, 39418 Staßfurt, oder per E-Mail an julia.foeckler@stassfurt.de zu richten. Die Auswahl der neuen Staßfurter Botschafterin erfolgt durch eine Jury, bestehend aus dem Bürgermeister, den Ortsbürgermeistern, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Kultur, je einem Vertreter des Gewerbevereins „Staßfurt – Stadt an der Bode“, des Vereins „Tag der Regionen“, des Bergmannsvereins, des Geschichtsvereins sowie den Sponsoren (Salzlandsparkasse, Stadtwerke Staßfurt GmbH, Wohnungs- und Baugesellschaft mbH, Sissi Brautmoden, ÖSA Versicherungen Steffen Huhn, QEMETICA Soda Deutschland, Autohaus Helbig, Agentur PixelPower und Heikes Kreativstübchen).    
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Läuft bei uns – in Staßfurt!

https://www.stassfurt.de/de/aktuelle-meldungen/105264,1065,de,1.html?comment_src=105258%2C1065%2Cde%2C1&btp_article%5Bp_7_649_1065%5D=20

Gemeinsame Pressemitteilung der Salzstadt Staßfurt, der Gaensefurther Sportbewegung, der Stadtwerke Staßfurt GmbH und der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Staßfurt vom 28.01.2026 8. Staßfurter Salzland-Lauf am 22. Mai 2026 – Anmeldung geöffnet Nach dem großen Erfolg und den vielen positiven Rückmeldungen aus dem vergangenen Jahr kehrt der Salzland-Lauf auch 2026 wieder an die Salzland-Sporthalle zurück. Die 8. Auflage der beliebten Laufveranstaltung findet am Freitag, 22. Mai 2026 , statt und bietet erneut ein abwechslungsreiches und naturnahes Lauferlebnis auf der Strecke durch die idyllische „Horst“. Ein Fest für Sport und Gemeinschaft Wie gewohnt erwarten die Teilnehmer abwechslungsreiche Strecken auf Asphalt-, Schotter-, Wald- und Wiesenwegen – schattige Passagen inklusive. Neben den Läufen sorgt ein buntes Rahmenprogramm für Kurzweil und Unterhaltung für die ganze Familie. Neu in 2026: Hobby-Lauf mit kleiner Startgebühr Eine Neuerung gibt es in diesem Jahr beim beliebten 1,5-Kilometer-Hobby-Lauf: Erstmals wird für diese Distanz ein Startgeld in Höhe von 3 Euro erhoben. Bislang war die Teilnahme kostenfrei. Diese Entscheidung ist den Veranstaltern nicht leichtgefallen. Hintergrund sind die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Organisationskosten. Ziel bleibt es, den Teilnehmenden auch weiterhin ein hochwertiges, gut organisiertes und vor allem sicheres Lauf-Event bieten zu können. Zudem haben die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeigt, dass sich beim kostenfreien Hobby-Lauf häufig deutlich mehr Personen angemeldet haben, als letztlich an den Start gingen. Bei einer begrenzten Starterzahl war dies für all jene, die tatsächlich laufen wollten, oftmals bedauerlich. Mit der moderaten Startgebühr soll die Verbindlichkeit der Anmeldungen erhöht und die vorhandenen Startplätze fairer vergeben werden. Als kleines Extra erhalten alle Teilnehmenden des Hobby-Laufs dafür eine eigens gestaltete Medaille sowie eine Urkunde als Erinnerung an den Salzland-Lauf. Strecken und Startzeiten: 400-Meter-Kalinchen-Lauf um 16.30 Uhr (für Kindergartenkinder, kostenfrei) 1,5-Kilometer-Stadt-Pokal-Lauf um 16.50 Uhr (für Grundschüler, kostenfrei) 1,5-Kilometer-Hobby-Lauf um 17.15 Uhr (Startgebühr ab 3 Euro) 6 Kilometer „wobau-Lauf“ + Walking um 18.50 Uhr (Startgebühr ab 8 Euro) 10 Kilometer „Stadtwerke-Lauf“ um 18.45 Uhr (Startgebühr ab 12 Euro) Info: Die 6-Kilometer-Strecke und die 10-Kilometer-Strecke sind Wertungsläufe im Landescup Sachsen-Anhalt & Solvay-Cup. Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ab sofort online hier: Anmeldung   Anmeldeschluss ist am 19. Mai 2026 . Nachmeldungen sind gegen Aufpreis möglich. Es sind maximal 1.500 Startplätze verfügbar. Ein Lauf für alle Die 1,5-Kilometer-Strecke ist rollstuhlgerecht; die Infrastruktur in und an der Sporthalle ist barrierefrei. Unterstützung bei der Anmeldung oder Teilnahme erhalten Interessierte durch das Inklusion Netz Staßfurt unter 03925 981207. Gemeinsam für Staßfurt Alle zusammen – Salzstadt, Wobau, Stadtwerke und die Gaensefurther Sportbewegung – freuen sich auf zahlreiche Teilnehmer, ein sportlich faires Miteinander und einen fröhlichen, sonnigen Lauftag in Staßfurt.
Jens-Uwe Börner Weitere Meldungen Aktuelles | Presse | Sonderthemenseiten Meine Bank

Kommunale Wärmeplanung

https://www.stassfurt.de/de/aktuelle-meldungen/103748,1065,de,1.html?comment_src=103747%2C1065%2Cde%2C1&btp_article%5Bp_7_649_1065%5D=20

Wie heizen wir in Zukunft? Die Stadt Staßfurt hat einen Entwurf für ihre Kommunale Wärmeplanung erstellt, der die Wärmeversorgung der Stadt klimafreundlicher, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher machen soll. Der Plan liegt ab sofort vom 19. Dezember 2025 bis 30. Januar 2026 öffentlich aus und bietet Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und Behörden die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Die aktuelle Situation zeigt: 98,5 Prozent der Wärmeversorgung in Staßfurt stammen aus fossilen Energien, überwiegend Erdgas. Ziel der Wärmeplanung ist es, die Bedarfe von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu erfassen, die Entwicklung bis 2045 abzuschätzen und Möglichkeiten für den Ausbau klimafreundlicher Wärmeversorgung aufzuzeigen. Dabei wurden Gebiete identifiziert, in denen sich Wärmenetze grundsätzlich lohnen, sowie Bereiche, in denen Fernwärme wirtschaftlich weniger sinnvoll ist. Der Plan zeigt Optionen auf, trifft aber keine Vorgaben für einzelne Heiztechnologien. Ein wichtiger Hinweis: Die Wärmeplanung ist zunächst eine strategische Planung ohne rechtliche Wirkung. Regelungen wie die Pflicht, bei einem Heizungstausch mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen, treten dadurch nicht vorzeitig in Kraft. Erst mit späterer verbindlicher Festlegung von Wärmenetz-Gebieten könnten sich entsprechende Vorgaben ändern. Die Auslage erfolgt digital auf der Homepage der Stadt Staßfurt unter https://www.stassfurt.de/de/waermeplanung.html sowie über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen-Anhalt . Zudem können Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Staßfurt einsehen oder nach telefonischer Terminabsprache (03925 981-262 oder 03925 981-265) vor Ort. Stellungnahmen können online, per E-Mail an klima@stassfurt.de oder schriftlich an den Bürgermeister bzw. an Stadt Staßfurt, Fachbereich II / Fachdienst 61, Planung, Umwelt und Liegenschaften, Hohenerxlebener Straße 12, 39418 Staßfurt eingereicht werden. Es wird darum gebeten, die Frist (30. Januar 2026) zu beachten, da nicht rechtzeitig abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können. Informationsveranstaltung Für alle, die sich genauer informieren möchten, findet am 13. Januar 2026 um 18 Uhr im Haus am See, Rathausstraße 1, die Abschlusspräsentation des Wärmeplans statt. Dabei werden die zentralen Ergebnisse vorgestellt und die geplanten Maßnahmen erläutert. Für Fragen zur dezentralen Wärmeversorgung und Gebäudesanierung privater Haus- und Wohnungseigentümer stehen die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) und die Energieberatung der Verbraucherzentrale beratend zur Verfügung. Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Partner der Stadt Staßfurt bei diesem Vorhaben ist die Megawatt GmbH.   Kommunale Wärmeplanung Staßfurt – kurz erklärt:   Worum geht’s überhaupt? Die Stadt Staßfurt plant, wie wir in Zukunft heizen. Nicht morgen früh, nicht mit Zwang, nicht mit sofortigen Verboten. Sondern als Fahrplan bis 2045, damit Wärme klimafreundlicher, bezahlbar und verlässlich wird. Der Stadtrat hat am 11. Dezember 2025 beschlossen, diesen Wärmeplan öffentlich auszulegen. Jetzt dürfen und sollen sich alle dazu äußern. Warum braucht man das? Aktuell kommt 98,5 Prozent der Wärme in Staßfurt aus fossilen Energien, hauptsächlich Erdgas. Das ist weder klimaneutral noch auf Dauer günstig oder sicher. Der Wärmeplan schaut deshalb: Wie viel Wärme brauchen Haushalte, Gewerbe und Industrie heute? Wie entwickelt sich das bis 2045? Wo lohnt sich Fernwärme? Wo eher nicht? Welche Alternativen gibt es grundsätzlich?   Ganz wichtig: Das ist kein Zwang   Der Wärmeplan ist eine strategische Planung, kein Gesetz und kein „Heizungspolizist“. Heißt konkret: Niemand muss jetzt seine Heizung austauschen. Niemand bekommt vorgeschrieben, welche Heizung er einbauen muss. Die Regel zur Nutzung von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie zur Wärmeerzeugung aus dem Gebäudeenergiegesetz greift nicht früher wegen dieses Plans. Die Frist bleibt weiterhin Mitte 2028. Erst wenn später einmal konkrete Wärmenetz-Gebiete verbindlich festgelegt würden, könnte sich daran etwas ändern. Davon sind wir aktuell noch ein gutes Stück entfernt.   Was steht denn nun im Plan? Es wurden Gebiete identifiziert, in denen sich Fernwärme grundsätzlich lohnen könnte. → Dort wird später geprüft, ob das technisch und wirtschaftlich überhaupt machbar ist. Es gibt auch Gebiete, in denen Fernwärme keinen Sinn macht. → Für diese Bereiche zeigt der Plan Optionen, aber keine Vorgaben für Hauseigentümer. Kurz gesagt: Der Plan zeigt Möglichkeiten, keine Pflichten.   Öffentliche Beteiligung Der Entwurf der kommunalen Wärmeplanung liegt vom 19. Dezember 2025 bis 30. Januar 2026 öffentlich aus. So kann man reinschauen: Online auf der Website der Stadt Staßfurt Über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen-Anhalt (direkt mit Kommentarfunktion) Vor Ort in der Stadtverwaltung Staßfurt, Haus I, Steinstraße 19 während der Öffnungszeiten oder nach Terminvereinbarung Stellungnahmen können online, per E-Mail oder schriftlich eingereicht werden. Wichtig: Frist einhalten (30. Januar 2026), sonst können Hinweise unberücksichtigt bleiben.   Infoabend für alle, die es genauer wissen wollen Wann? 13. Januar 2026, 18 Uhr Wo? Haus am See, Rathausstraße 1 Dort werden die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt. Außerdem vor Ort: Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) Energieberatung der Verbraucherzentrale Ideal für alle, die konkrete Fragen zur Heizung im eigenen Haus haben.   Wie geht es danach weiter? Alle Stellungnahmen werden ausgewertet. Der Beschluss des finalen Wärmeplans ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
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Kommunale Wärmeplanung

https://www.stassfurt.de/de/aktuelle-meldungen/103748,1065,de,1.html?btp_article%5Bp_7_649_1065%5D=20&comment_src=103747%2C1065%2Cde%2C1

Wie heizen wir in Zukunft? Die Stadt Staßfurt hat einen Entwurf für ihre Kommunale Wärmeplanung erstellt, der die Wärmeversorgung der Stadt klimafreundlicher, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher machen soll. Der Plan liegt ab sofort vom 19. Dezember 2025 bis 30. Januar 2026 öffentlich aus und bietet Bürgerinnen und Bürgern, Organisationen und Behörden die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben. Die aktuelle Situation zeigt: 98,5 Prozent der Wärmeversorgung in Staßfurt stammen aus fossilen Energien, überwiegend Erdgas. Ziel der Wärmeplanung ist es, die Bedarfe von Haushalten, Gewerbe und Industrie zu erfassen, die Entwicklung bis 2045 abzuschätzen und Möglichkeiten für den Ausbau klimafreundlicher Wärmeversorgung aufzuzeigen. Dabei wurden Gebiete identifiziert, in denen sich Wärmenetze grundsätzlich lohnen, sowie Bereiche, in denen Fernwärme wirtschaftlich weniger sinnvoll ist. Der Plan zeigt Optionen auf, trifft aber keine Vorgaben für einzelne Heiztechnologien. Ein wichtiger Hinweis: Die Wärmeplanung ist zunächst eine strategische Planung ohne rechtliche Wirkung. Regelungen wie die Pflicht, bei einem Heizungstausch mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien zu nutzen, treten dadurch nicht vorzeitig in Kraft. Erst mit späterer verbindlicher Festlegung von Wärmenetz-Gebieten könnten sich entsprechende Vorgaben ändern. Die Auslage erfolgt digital auf der Homepage der Stadt Staßfurt unter https://www.stassfurt.de/de/waermeplanung.html sowie über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen-Anhalt . Zudem können Bürgerinnen und Bürger die Unterlagen während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Staßfurt einsehen oder nach telefonischer Terminabsprache (03925 981-262 oder 03925 981-265) vor Ort. Stellungnahmen können online, per E-Mail an klima@stassfurt.de oder schriftlich an den Bürgermeister bzw. an Stadt Staßfurt, Fachbereich II / Fachdienst 61, Planung, Umwelt und Liegenschaften, Hohenerxlebener Straße 12, 39418 Staßfurt eingereicht werden. Es wird darum gebeten, die Frist (30. Januar 2026) zu beachten, da nicht rechtzeitig abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung unberücksichtigt bleiben können. Informationsveranstaltung Für alle, die sich genauer informieren möchten, findet am 13. Januar 2026 um 18 Uhr im Haus am See, Rathausstraße 1, die Abschlusspräsentation des Wärmeplans statt. Dabei werden die zentralen Ergebnisse vorgestellt und die geplanten Maßnahmen erläutert. Für Fragen zur dezentralen Wärmeversorgung und Gebäudesanierung privater Haus- und Wohnungseigentümer stehen die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) und die Energieberatung der Verbraucherzentrale beratend zur Verfügung. Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Partner der Stadt Staßfurt bei diesem Vorhaben ist die Megawatt GmbH.   Kommunale Wärmeplanung Staßfurt – kurz erklärt:   Worum geht’s überhaupt? Die Stadt Staßfurt plant, wie wir in Zukunft heizen. Nicht morgen früh, nicht mit Zwang, nicht mit sofortigen Verboten. Sondern als Fahrplan bis 2045, damit Wärme klimafreundlicher, bezahlbar und verlässlich wird. Der Stadtrat hat am 11. Dezember 2025 beschlossen, diesen Wärmeplan öffentlich auszulegen. Jetzt dürfen und sollen sich alle dazu äußern. Warum braucht man das? Aktuell kommt 98,5 Prozent der Wärme in Staßfurt aus fossilen Energien, hauptsächlich Erdgas. Das ist weder klimaneutral noch auf Dauer günstig oder sicher. Der Wärmeplan schaut deshalb: Wie viel Wärme brauchen Haushalte, Gewerbe und Industrie heute? Wie entwickelt sich das bis 2045? Wo lohnt sich Fernwärme? Wo eher nicht? Welche Alternativen gibt es grundsätzlich?   Ganz wichtig: Das ist kein Zwang   Der Wärmeplan ist eine strategische Planung, kein Gesetz und kein „Heizungspolizist“. Heißt konkret: Niemand muss jetzt seine Heizung austauschen. Niemand bekommt vorgeschrieben, welche Heizung er einbauen muss. Die Regel zur Nutzung von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energie zur Wärmeerzeugung aus dem Gebäudeenergiegesetz greift nicht früher wegen dieses Plans. Die Frist bleibt weiterhin Mitte 2028. Erst wenn später einmal konkrete Wärmenetz-Gebiete verbindlich festgelegt würden, könnte sich daran etwas ändern. Davon sind wir aktuell noch ein gutes Stück entfernt.   Was steht denn nun im Plan? Es wurden Gebiete identifiziert, in denen sich Fernwärme grundsätzlich lohnen könnte. → Dort wird später geprüft, ob das technisch und wirtschaftlich überhaupt machbar ist. Es gibt auch Gebiete, in denen Fernwärme keinen Sinn macht. → Für diese Bereiche zeigt der Plan Optionen, aber keine Vorgaben für Hauseigentümer. Kurz gesagt: Der Plan zeigt Möglichkeiten, keine Pflichten.   Öffentliche Beteiligung Der Entwurf der kommunalen Wärmeplanung liegt vom 19. Dezember 2025 bis 30. Januar 2026 öffentlich aus. So kann man reinschauen: Online auf der Website der Stadt Staßfurt Über das Beteiligungsportal des Landes Sachsen-Anhalt (direkt mit Kommentarfunktion) Vor Ort in der Stadtverwaltung Staßfurt, Haus I, Steinstraße 19 während der Öffnungszeiten oder nach Terminvereinbarung Stellungnahmen können online, per E-Mail oder schriftlich eingereicht werden. Wichtig: Frist einhalten (30. Januar 2026), sonst können Hinweise unberücksichtigt bleiben.   Infoabend für alle, die es genauer wissen wollen Wann? 13. Januar 2026, 18 Uhr Wo? Haus am See, Rathausstraße 1 Dort werden die wichtigsten Ergebnisse vorgestellt. Außerdem vor Ort: Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt (LENA) Energieberatung der Verbraucherzentrale Ideal für alle, die konkrete Fragen zur Heizung im eigenen Haus haben.   Wie geht es danach weiter? Alle Stellungnahmen werden ausgewertet. Der Beschluss des finalen Wärmeplans ist für das zweite Quartal 2026 vorgesehen.
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Batteriespeicher entsteht in Förderstedt

https://www.stassfurt.de/de/aktuelle-meldungen/102920,1065,de,1.html?comment_src=102919%2C1065%2Cde%2C1&btp_article%5Bp_7_649_1065%5D=20

Mit einem symbolischen Spatenstich durch Prof. Dr. Armin Willingmann (Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt), Urban Windelen (Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes Energiespeicher Systeme BVES), Bernd Schneider (Vertreter des Netzbetreibers 50Hertz) sowie René Zok (Bürgermeister der Stadt Staßfurt) und Georg Gallmetzer (Geschäftsführung ECO STOR) wurde am 4. November 2025 der Bauauftakt für den größten Batteriespeicher Deutschlands gefeiert. In Förderstedt errichtet die ECO POWER THREE GmbH , eine Tochter der ECO STOR GmbH eine hochmoderne Anlage mit einer Leistung von 300 Megawatt und einer Speicherkapazität von mehr als 700 Megawattstunden. Der Speicher wird rund 500.000 Haushalte zwei Stunden lang mit Strom versorgen und damit einen wichtigen Beitrag zu Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Wirtschaftlichkeit im deutschen Energiesystem leisten können. Mit dem Projekt in Förderstedt setzt ECO STOR seine Erfolgsgeschichte fort und realisiert einen weiteren wichtigen Meilenstein für die Energiewende. Erst im Juni hatte das Unternehmen in Bollingstedt (Schleswig-Holstein) den bislang größten Batteriespeicher Deutschlands mit 100 Megawatt Leistung erfolgreich ans Netz gebracht – eine Referenz, die die technische Expertise und die Projektumsetzungsqualität des Unternehmens eindrucksvoll belegt. „Wir verstehen Energiespeicher nicht nur als technische Anlagen, sondern als Schlüsseltechnologie für die Energiewende“ , erklärt Georg Gallmetzer, Geschäftsführung ECO STOR. „Unsere Speicher machen das Stromsystem flexibler, stabiler und nachhaltiger. Sie sind der fehlende Baustein, um erneuerbare Energien voll zu integrieren und Versorgungssicherheit netzdienlich zu gewährleisten.“ ECO STOR betont dabei seine Verantwortung gegenüber der Region, den Menschen und dem Energiesystem als Ganzem. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Projekte dieser Größenordnung im Einklang mit Umwelt, Kommunen und Behörden stets mit Transparenz, Dialogbereitschaft und langfristigem Engagement umzusetzen. Der Bau des Energiespeichers in Förderstedt kann dank starkem Fundament durch die Investoren NIC und X-ELIO vollständig privat finanziert und ohne Einsatz öffentlicher Fördermittel erfolgen. Gleichzeitig profitiert die Gemeinde Staßfurt durch die Gewerbesteuereinnahmen, die ihr zu 90 Prozent zufließen werden. Auch für die dazu notwendige Gesetzesneuregelung hatte sich ECO STOR maßgeblich eingesetzt. Prof. Dr. Armin Willingmann, Energieminister Sachsen-Anhalt: „Sachsen-Anhalt ist seit Jahren Motor der Energiewende in Deutschland, mit einem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und einer klaren Strategie für Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Projekte wie der Batteriespeicher in Förderstedt zeigen, dass nachhaltige Energieversorgung nicht nur mit Strom aus Erneuerbaren zu tun hat, sondern auch auf intelligenter Speicherung basiert. Mit dem Großprojekt hier in Förderstedt leistet ECO STOR einen wichtigen Beitrag für den Aufbau notwendiger Speicherkapazitäten in Sachsen-Anhalt.“ Urban Windelen, Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES): „Mit Energiespeicherprojekten wie diesem von ECO STOR in Förderstedt wird eindrucksvoll deutlich, dass Energiespeicher im Energiesystem angekommen und längst zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Versorgungssicherheit, Flexibilität und Effizienz geworden sind. Der Stromspeicher in Förderstedt steht beispielhaft für die Dynamik der gesamten Branche – ohne Subventionen oder Förderungen – und sorgt gleichzeitig für neue Wertschöpfung aus der Erneuerbaren Erzeugung vor Ort, in den jeweiligen Kommunen. So machen wir das Energiesystem gemeinsam zukunftsfest und zukunftssicher.‘ ECO STOR hebt die konstruktive Zusammenarbeit mit der Kommune Staßfurt, den Behörden und dem Netzbetreiber 50Hertz hervor. „Wir bedanken uns ausdrücklich für die enge und lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten“ , erklärt Georg Gallmetzer. „Ein Projekt dieser Größenordnung erfordert Vertrauen, Dialog und gemeinsame Verantwortung. Genau das erleben wir hier in Förderstedt.“ Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz: „Für uns als Übertragungsnetzbetreiber sind leistungsfähige Großspeicher an netzdienlichen Standorten ein wichtiger Baustein, um das Stromnetz stabil und flexibel zu halten. Die sehr gute Zusammenarbeit mit ECO STOR in Förderstedt zeigt, wie technologische Innovation und Netzpraxis Hand in Hand gehen können. Solche Speicher können wesentlich dazu beitragen, die schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien auszugleichen und sind damit zentral für ein sicheres, modernes Energiesystem in Ostdeutschland und darüber hinaus.“ René Zok, Bürgermeister der Stadt Staßfurt: „Wir freuen uns, dass ECO STOR mit diesem Großprojekt in Staßfurt investiert und damit ein starkes Signal für nachhaltige Entwicklung und regionale Wertschöpfung setzt. Der Batteriespeicher in Förderstedt stärkt nicht nur die Energiewende, sondern auch den Wirtschaftsstandort und die Kommune selbst. Dieses Projekt verbindet Zukunftstechnologie mit Verantwortung für die Region und ist genau das, was wir für eine erfolgreiche Transformation brauchen.“   Modular, effizient und innovativ Die vorbereitenden Baumaßnahmen zum Batteriegroßspeicher begannen im Juli 2025. Inzwischen sind bereits erste Arbeitsschritte zur Errichtung der eigentlichen Anlage im Gange. Sie besteht aus drei Blöcken mit jeweils eigenständiger Infrastruktur. Diese modulare Bauweise ermöglicht eine gestaffelte Inbetriebnahme und sorgt für maximale Effizienz beim Bau und Betrieb. In Zeiten hoher Erzeugung aus Sonne und Wind wird der Speicher geladen, in Phasen geringer Produktion entladen. So kann Strom aus erneuerbaren Quellen optimal genutzt und das Netz stabil gehalten werden – ein zentraler Baustein für eine zuverlässige, bezahlbare und klimafreundliche Energieversorgung.   Technische Eckdaten des Projekts Standort: Förderstedt, Stadt Staßfurt (Sachsen-Anhalt) Grundstücksfläche: ca. 8 Hektar Leistung und Kapazität: 300 MW bzw. deutlich mehr als 700 MWh 110-kV-Umspannwerk mit Hochleistungstransformatoren Containerstationen mit Wechselrichtern und Transformatoren, sowie Batteriemodule mit modernster Lithium-Ionen-Technologie. Versorgungskapazität: Strom für rund 500.000 Haushalte (für 2 Stunden)   Über ECO STOR Das Team der ECO STOR GmbH entwickelt, baut und betreibt deutschlandweit Batteriespeicher, die immer wieder Rekorde bei Leistung und Kapazität setzen. Damit liefert das deutsch-norwegische Unternehmen einen zentralen Baustein für das Gelingen der Energiewende: Dank ECO STOR wird es egal, wann Strom aus Erneuerbaren produziert wird. Mithilfe der Batteriespeicher wird grüne Energie bezahlbarer und berechenbarer. Als einziger Akteur in Deutschland deckt ECO STOR dabei die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Realisierung bis zum Betrieb ab. Ein starkes internationales Energiewende-Konsortium steht hinter ECO STOR, darunter der Entwickler erneuerbarer Energien X-ELIO sowie die auf den Sektor spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Nature Infrastructure Capital (NIC). Mehr Informationen: www.eco-stor.de
Tom Schulze Weitere Meldungen Aktuelles | Presse | Sonderthemenseiten Meine Bank