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Die Methoden zur Zertifizierung von Kohlenstoffentnahme müssen erheblich verbessert werden | oeko.de

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Solide Kriterien, um die Bindung von CO2 durch natürliche und technische Senken zu messen und damit einen glaubwürdigen Zertifikatehandel zu schaffen – das versprach die EU-Kommission mit der Verordnung für die Zertifizierung von CO2-Entnahmen. Nachdem Entwürfe der zugehörigen Methodiken vorgelegt wurden, sind Fachleute enttäuscht. Die Vorschläge könnten die Klimaschutzbemühungen der EU untergraben, befürchten Lambert Schneider und Anne Siemons.
Methoden legen Anforderungen für die Zertifizierung der Kohlenstoffentnahme aus der Atmosphäre

Europäischer Klimaschutz, reloaded | oeko.de

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Im Februar 2024 hat die EU einen neuen Vorschlag für EU-Klimaziele vorgelegt, der ein Treibhausgasbudget für die Jahre 2030 bis 2050 sowie ein Ziel für die Emissionen bis 2040 enthält und damit die Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen einhält. So will es das Europäische Klimaschutzgesetz.
Gleichzeitig braucht es eine klare Haltung zur Entnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre

Porträt: Dr. Mathias Herbst (Deutscher Wetterdienst) | oeko.de

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Der Boden ist für ihn keine fremde Materie. Schon als Kind hat er dem Großvater im Schrebergarten geholfen, noch heute ist er Hobbygärtner und hat dabei natürlich stets das Wetter im Blick. Ebenso wie bei seiner Arbeit für den Deutschen Wetterdienst, wo er das Zentrum für Agrarmeteorologische Forschung leitet. Das Wetter, erklärt Dr. Mathias Herbst, beeinflusst sehr stark, wie viel Kohlenstoff natürliche Senken wie Böden oder Vegetation aufnehmen können. „Wenn es zum Beispiel nicht genug regnet, schließen Pflanzen ihre Poren – über diese wird aber auch CO2 aufgenommen.“
Hier untersucht er unter anderem die Wechselwirkungen zwischen Boden, Pflanzen und Atmosphäre

Coverage of novel CDR and CCUS in GHG inventories – needs for IPCC guidance | oeko.de

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Neuartige Methoden zur Entfernung von Kohlendioxid (CDR) und zur Kohlenstoffabscheidung und -nutzung oder -speicherung (CCUS) zum Erreichen der Treibhausgasneutralität werden in großem Umfang erforscht. Diese neuartigen Ansätze sind mit Aktivitäten verbunden, die in den verfügbaren Leitlinien des IPCC für Treibhausgasinventare noch nicht ausreichend abgedeckt sind. Dieses Arbeitspapier fasst eine Liste von Themen zusammen, die möglicherweise in dem bis 2027 zu erstellenden IPCC-Methodenbericht über Technologien zur Kohlendioxidabscheidung, -abscheidung, -verwertung und -speicherung behandelt werden sollten. Die behandelten Themen umfassen Berichterstattungsansätze und -definitionen (Definitionen für CO2-Entnahme und CCU-Berichterstattungsansätze), Quantifizierungsmethoden für Emissionen (Emissionsfaktoren für synthetische Brennstoffe, Definition von Biomasse in Bezug auf CCU, Abscheidung von biogenem CO2 in der Landwirtschaft und im Abfallsektor, Berichterstattung über biogenes CO2 im Energie- und IPPU-Sektor
internationalen Schifffahrt), Quantifizierungsmethoden für die CO2-Entnahme aus der Atmosphäre

Porträt: Dr. Franziska Tanneberger (Greifswald Moor Centrum) | oeko.de

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Sehr lange war ihr Forschungsbereich „ein nerdiges Nischenthema“. Doch mit der Relevanz des Klimaschutzes hat auch die Wahrnehmung von Mooren zugenommen. Denn sie können Kohlenstoff aufnehmen und einlagern. Theoretisch. „Um die deutschen Moore steht es leider sehr schlecht, nur zwei Prozent sind noch in einem natürlichen Zustand“, sagt Dr. Franziska Tanneberger. „In der EU sind etwa die Hälfte der Moore entwässert, weltweit 15 Prozent.“ Entwässerte Moore geben nicht nur CO2 ab statt es aufzunehmen, sie verlieren zudem ihre Funktion für die Biodiversität.
langfristige Effekt in Bezug auf die Klimaerwärmung ist geringer und es zerfällt in der Atmosphäre