Vieux-Laque-Zimmer Schönbrunn, Fotografie | Die Welt der Habsburger https://www.habsburger.net/de/medien/vieux-laque-zimmer-schonbrunn-fotografie
Anders als die Kaiserin war der österreichische Adel durchaus an französischen Luxusgütern
Anders als die Kaiserin war der österreichische Adel durchaus an französischen Luxusgütern
Auch wir kennen Reiche und Arme, Besitzende und Besitzlosigkeit. Doch basierten frühere Gesellschaften nicht auf der Gleichberechtigung der Menschen: Besitz, vor allem Landbesitz, war verbunden mit Zugehörigkeit zu sozialen und politischen Eliten; Besitzlosigkeit hingegen bedeutete ein Leben in Abhängigkeit, oft in Elend.
Kapitel Adel verpflichtet – adelige Karrieremuster Kapitel Wien – die Stadt als
Unterscheiden heißt, in Kategorien einzuordnen. Menschen wurden nach vielfältigen Kriterien beurteilt: nach dem Geschlecht, dem Stand, der Religion, dem Besitz oder der ethnischen Zugehörigkeit. Die Bedeutungen, die den verschiedenen Kategorien beigemessen wurden, veränderten sich, waren einmal mehr und einmal weniger relevant und wirkten sich auf vielen Ebenen auf das Leben
Kapitel Die suspendierte Kronprinzessin Kapitel Schnelles Geld contra alter Adel
Glaube war lange Zeit nicht Privatsache: Religion prägte die Gesellschaft in früheren Zeiten ungleich stärker als heute. Der Glaube wurde zu einer von der staatlichen und kirchlichen Obrigkeit kontrollierten Pflicht der Untertanen. In den Augen der Habsburger war der Katholizismus der einzig „wahre Glaube“. Andersgläubige oder Abweichler wurden verfolgt oder an den Rand
Kapitel Der „Brückenheilige“ und das Haus Habsburg Kapitel Glaube und Macht – Der Adel
Ob beim Luxusausstatter in gediegener Atmosphäre oder im prächtigen Warenhaus mit modernster Ausstattung, in Wien ließ es sich gut einkaufen – zumindest für diejenigen, die genug Geld hatten. Der „Wiener Geschmack“ war berühmt: Damit war beispielsweise das Luxus- und Kunsthandwerk gemeint. Das Wien des 19. Jahrhunderts kann durchaus als ‚Konsumstadt‘ bezeichnet werden. Schon
Einkaufsmöglichkeiten der KonsumentInnen waren freilich recht unterschiedlich: Während der Hof, der Adel
Die „Finanzwächter“ standen direkt bei den Toren und nahmen von allen, die nach Wien wollten, die Verzehrsteuer ein. Die Verzehrsteuer wurde vor allem auf Lebensmittel eingehoben, galt aber auch für andere Produkte. In Wien waren über 220 Konsumartikel verzehrsteuerpflichtig – auf dem „flachen Land“ lediglich sieben, nämlich Wein, Most, Bier, Branntwein, Zucker sowie Stech-
Financiers – Banken und Versicherungen in der Monarchie Schnelles Geld contra alter Adel
Porträtsammlungen, ursprünglich ein Privileg des Adels, fanden ab dem Ende des
Der Adel hat entweder keinen Geschmack und Lust zu dergleichen Kunstsachen oder zu
Flügel der Taboriten 1434 in der Schacht von Lipany von der gemäßigten Partei des Adels
Juni 1438 folgte seine Krönung in Böhmen: Diese wurde jedoch nur vom katholischen Adel
Die Selbstversorgung des „ganzen Hauses“ stand zwar an erster Stelle, doch war dieser Verband in die Dorfgemeinschaft, das regionale Marktnetz und in den übergreifenden Herrschaftsverband eingebunden. Erst die Zusammenarbeit und die Beteiligung aller Mitglieder (auch junger und alter Personen) am häuslichen Arbeitsprozess ermöglichte die Bewältigung des gemeinsamen Alltags im
Der Repräsentation verpflichtet sah sich auch der Adel, bei dem Arbeit oft durch
Der Kampf um die „Menschenrechte“ und politische Mitsprache prägte die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts ebenso wie die sozialen Missstände, die sich im Zuge der Industrialisierung verstärkten: Arbeitslosigkeit, Hungersnöte, Verelendung und Alkoholismus gefährdeten die Existenz vieler StadtbewohnerInnen. Der starke Zuzug in die Städte – Wiens Bevölkerung wuchs zwischen 1827
innerhalb des Bürgertums finanzkräftige Gesellschaftsschichten entstanden, die dem Adel