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Sitzvolleyball | Team Deutschland Paralympics

https://www.teamdeutschland-paralympics.de/sportarten/details/sitzvolleyball?tx_ikanosteamd_sport%5BcurrentPage%5D=2&cHash=b19709e064cc35089586aa3e7fe13a32

Sitzvolleyball ist seit den Spielen 1980 in Arnhem bei den Paralympics vertreten und richtet sich vor allem an Personen mit Einschränkungen an den unteren Extremitäten, jedoch sind auch Personen mit Einschränkungen an den Armen klassifizierbar. In der paralympischen Variante treten genau wie beim Standvolleyball je sechs Spieler*innen pro Mannschaft gegeneinander an. Eine Mannschaft erhält einen Punkt, wenn sie den Ball auf den Boden im gegnerischen Feld spielt oder die gegnerische Mannschaft den Ball ins Aus schlägt bzw. es nicht schafft, den Ball innerhalb von drei Kontakten über das Netz zu schlagen. Gespielt werden bis zu fünf Sätze, somit gibt es drei Gewinnsätze, die bei 25 Punkten entschieden sind. Ein entscheidender fünfter Satz, der Tiebreak, wird nur bis 15 gezählt. Bei Gleichstand geht der Satz an das Team, das zuerst zwei Punkte Vorsprung hat. Das Reglement im Sitzvolleyball entspricht größtenteils dem des Standvolleyballs. Die Spielfeldgröße beträgt jedoch nur 10 x 6 Meter. Auch die Netzhöhe ist entsprechend angepasst und liegt bei den Männern bei 1,15 Meter und bei den Frauen bei 1,05 Meter. Eine bedeutende Regel ist, dass die Athlet*innen beim Spielen des Balls den Boden mit dem Gesäß berühren müssen. Ist dies nicht der Fall, wird es als „Lifting“ gewertet und stellt einen Verstoß dar. Zudem darf der Ball bei der Angabe am Netz geblockt werden. Während bei nationalen Veranstaltungen auch Spieler*innen ohne Einschränkungen teilnehmen dürfen, ist bei internationalen Wettkämpfen eine körperliche Beeinträchtigung Voraussetzung. Maximal eine Person auf dem Feld darf eine minimale Einschränkung haben, alle anderen müssen schwerere Beeinträchtigungen an einer oder mehreren Extremitäten aufweisen. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen). Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Sitzvolleyball ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.

Para Leichtathletik | Team Deutschland Paralympics

https://www.teamdeutschland-paralympics.de/sportarten/details/para-leichtathletik?tx_ikanosteamd_sport%5BcurrentPage%5D=2&cHash=b19709e064cc35089586aa3e7fe13a32

Para Leichtathletik ist seit den ersten Paralympics im Jahr 1960 Teil des Wettkampfprogramms und ist die Sportart mit dem größten Teilnehmerfeld. Aufgrund der zahlreichen und vielfältigen Disziplinen wird Para Leichtathletik von Sportler*innen mit unterschiedlichen Behinderungen ausgeübt. Dazu zählen u. a. Athlet*innen mit Querschnittslähmung oder einer cerebralen Bewegungsstörung sowie Kleinwüchsige. Sportler*innen mit einer Sehbehinderung starten in der Regel mit einem Begleitläufer (Guide), Sportler*innen mit einer Querschnittslähmung beispielsweise in den Laufdisziplinen in einem Rennrollstuhl und Sportler*innen mit einer Beinamputation tragen spezielle Sportprothesen. In der Para Leichtathletik unterscheidet man ebenso wie im olympischen Sport zwischen den Lauf- und Sprungwettbewerben (Track Events) sowie den technischen Disziplinen (Field Events). Allerdings sind in der Para Leichtathletik nicht alle Disziplinen des olympischen Sports vertreten. So gehören Stabhochsprung, Hürden- und Hindernislauf, Hammerwerfen, Gehen und der Mehrkampf nicht zum paralympischen Wettkampfprogramm. Dafür gibt es den Keulenwurf als modifizierte Variante für Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen sowie Racerunning. Zusätzlich zum Regelwerk des Internationalen Leichtathletikverbandes gibt es Modifizierungen von „World Para Athletics“, die Richtlinien zu Hilfsmitteln, Prothesennutzung und Anpassungen von Sportanlagen umfassen. Die Para Leichtathletik hat sowohl mit Blick auf die Sportgeräte wie Prothesen oder Rennrollstühle als auch auf die sportlichen Leistungen eine rasante Entwicklung hingelegt. Hier geht’s zu den Ansprechpartner*innen auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes (Bundes- & Cheftrainer*innnen, DBS Sachbearbeiter*innen).  Ein Erklärvideo zur Sportart, Informationen zu lokalen Ansprechpartner*innen sowie zu Veranstaltungen, bei denen du Para Leichtathletik ausprobieren kannst, findest du auf www.parasport.de.