Monitoring der Direktvermarktung: Quartalsbericht (06/2023) | oeko.de https://www.oeko.de/publikation/monitoring-der-direktvermarktung-quartalsbericht-06-2023/?tx_form_formframework%5Baction%5D=perform&tx_form_formframework%5Bcontroller%5D=FormFrontend&cHash=edf22f9b03428a1a87d72e3b9bba1185
Nach dem turbulenten Jahr 2022 setzte sich die seit Jahresbeginn anhaltende Beruhigung der Strommarktsituation grundsätzlich auch im zweiten Quartal 2023 weiter fort. Für direktvermarktete Anlagen erneuerbarer Energien (EE) bedeuteten sinkende EE-Marktwerte zum Teil erstmals seit 2021 wieder Marktprämienzahlungen, zudem kam es kaum zur Abschöpfung von Überschusserlösen im Rahmen des Strompreisbremsengesetzes. Dennoch liegen die Monatsmarktwerte noch oberhalb des Vorkrisenniveaus in Q2/2021. Eine der spannendsten Neuheiten in Q2/2023 dürfte die Trendumkehr bei negativen Preisen darstellen. So kam es wieder vermehrt zu betragsmäßig hohen negativen Day-Ahead-Preisen, mitunter aufgrund hoher Einspeisewerte nicht-regelbarer Solaranlagen an Feiertagen sowie angepasster EE-Vermarktungsstrategien, die sich auf die Gebotsstruktur bei negativen Preisen auswirken (vgl. Kapitel 3.3). Aus diesem Grund wurden auch diesbezügliche Ereignisse an den Kurzfristmärkten in einer Case Study näher betrachtet.
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