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Neuntes Türchen | Duda.news

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Wir zählen die Tage bis endlich Weihnachten ist. Und das geht natürlich am besten mit einem Adventskalender. Hinter unseren Türen versteckt sich jeden Tag ein Rätsel zum Thema Tiere. Das Tier, das wir heute suchen, lebt im Rudel mit 12 bis 20 seiner Verwandten. Dort sind die Regeln sehr streng: Es gibt einen Chef – ihm und seiner Frau müssen alle anderen gehorchen. Im Rudel gehen sie nachts jagen. Weil sie so viele sind, können sie mit schlauen Strategien sogar Beute wie Hirsche   erlegen, die viel größer sind als sie selbst. Aber sie  fressen auch kleinere Tiere wie Mäuse oder Hasen. Menschen hatten vor dem Tier früher große Angst. Sie jagten es auf der ganzen Welt und rotteten es fast aus. Inzwischen leben hier in Deutschland wieder kleine Familien. Das Tier heißt: ___ ___ ___ ___ Wir suchen den dritten Buchstaben des Tieres. UND SO MACHST DU MIT In diesem Jahr geht es in unseren Rätsel-Fragen im Adventskalender um Tiere. Die Informationen zu allen Tieren findest du auch hier im Tier-ABC. Von dem Wort, das du errätst, musst du dir den fett unterstrichenen Buchstaben notieren. An Heiligabend ergibt sich so ein Lösungswort. Wenn du richtig geraten hast, kannst du tolle Preise gewinnen: 1.Preis: Passend zum Tier-Thema verlosen wir als Hauptgewinn in Zusammenarbeit mit dem Kölner Zoo eine Jahreskarte für den Zoo – und zwar für die ganze Familie. 2.Preis: Drei süße Tier-Kalender. 3.Preis: Verschiedene Bücher über Tiere. HIER GEHT`S ZUM TIER-ABC>> UND HIER GEHT`S ZU DEN BISHER GESTELLTEN RÄTSEL-FRAGEN>>
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Im Keks die Neujahrsbotschaft verstecken | Duda.news

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In Glückskeksen verbergen sich Zettel mit Botschaften. Zu Silvester sind die Kekse sehr beliebt. Backst du sie selbst, bestimmst du die Sprüche, mit denen ihr das neue Jahr begrüßt. Was für eine Botschaft sich in diesem Glückskeks
 verbirgt? Es liegt in deiner Hand. Denn die Kekse mit der seltsamen
 Form kannst du selber backen. Für ungefähr 20 Glückskekse benötigst du diese Zutaten: 2 Eier, 100
 Gramm Puderzucker, 67 Gramm Mehl, 33 Gramm Butter, etwas Salz und
 etwas Vanilleextrakt. Zutaten zu einem Teig vermischen Stelle zunächst die Butter in einem kleinen Topf auf den Herd. Lasse
 sie auf niedrigster Stufe schmelzen. Ein Erwachsener kann dabei
 helfen. Sobald die Butter flüssig ist, nimmst du sie vom Herd.

Trenne nun das Eigelb vom Eiweiß. Das Eiweiß gießt du in eine
 Schüssel. Darin schlägst du es mit einem Schneebesen oder Handmixer,
 bis ein dicklicher, flüssiger Schaum entsteht.

 Zu dem Schaum gibst du so viel Salz, wie zwischen Daumen und
 Zeigefinger passt. Anschließend kommt der Puderzucker dazu. Streiche 
ihn durch ein Sieb, so bilden sich keine Klumpen. Verrühre die
 Mischung mit dem Schneebesen.

 Jetzt gießt du langsam die Butter auf den Schaum, siebst das Mehl
 darüber und gibst einen knappen Teelöffel Vanilleextrakt hinzu.
Verrühre den Teig nur kurz und stelle ihn beiseite. Er muss eine 
halbe Stunde ruhen. Glücksbotschaften schreiben und Vorlagen malen In der Wartezeit bastelst du die Botschaften: Schneide dazu kleine 
Streifen aus Papier aus und schreibe deine Nachrichten darauf. Falte
 die Zettel möglichst klein und flach. Danach heizt du den Backofen
vor: auf 180 Grad Umluft. 

Während der Ofen heiß wird, malst du die Vorlagen für deine Kekse.
 Stelle eine Tasse umgekehrt auf ein Backpapier und zeichne ihren Rand
dick nach. Male einen zweiten Kreis daneben und drehe das Backpapier
um. Dünne Kreise backen Ist die Wartezeit um, gibst du den Teig mit einem Löffel auf das 
Backpapier. Ein gehäufter Teelöffel ergibt einen Glückskeks. Verteile 
den Teig mit der Rückseite des Löffels und kreisender Bewegung auf
den Vorlagen. Dann kommt das Blech für drei bis fünf Minuten in den 
Ofen. Sobald sich der Rand der Kekse leicht bräunlich färbt, sind sie 
fertig. Mit flinken Fingern falten Nun muss es schnell gehen! Nimm das Backpapier vom Blech und ziehe es 
vorsichtig von den weichen Keksen. Drehe die Kekse um und lege den
 Zettel in die Mitte. Dann faltest du den Keks in der Mitte, sodass
 ein Halbkreis entsteht. Drücke seine Ränder kurz aufeinander und
 biege die Enden zum Halbmond oder hänge den Keks über den Rand eines
 Glases.

 Backe und falte so Stück für Stück deine Kekse. Achtung: Schiebe
 nicht zu viele auf einmal in den Ofen. Denn bist du beim Falten zu 
langsam, wird der Teig hart und bricht. Fertig sind die Glückskekse Die selbst gebackenen Kekse sind weicher als gekaufte. Magst du sie
knusprig, schiebe sie noch einmal kurz in den Ofen. Verteile die
 Glückskekse an deine Familie. Zusammen lest ihr dann, welche
 Botschaften sie für euch bereithalten.
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Duda-Karnevalsaktion: Gewinner fahren endlich auf Wagen beim Rosenmontagszug mit | Duda.news

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Vor zwei Jahren haben uns mehr als 200 Einsendungen zur Duda-Karnevalsaktion erreicht. Jetzt können die Gewinner endlich ihren Preis erhalten. Zwei lange Jahre ist die Aktion nun schon her und seitdem warten Elora, Arthur und Tobias auf ihren Preis: Als Pagen beim Kölner Rosenmontagszug auf einem Wagen mitfahren und den Jecken am Wegesrand Kamelle zuschmeißen. Auf der Duda-Kinderseite haben wir an Karneval 2021 gemeinsam mit Zugleiter Holger Kirsch dazu aufgerufen, in Anlehnung an den Mini-Rosenmontagszug im Hänneschen-Theater, selbst kleine Persiflage-Wagen zu gestalten und uns Fotos davon zu schicken. Unser Duda-Zoch würde allerdings nicht auf die 32 Meter lange Puppenspiel-Bühne im Theater passen: Denn wir haben mehr als 200 Einsendungen von Leserinnen und Lesern bekommen. Gewonnen hat die 12-jährige Elora aus Flittard. Sie thematisierte den damals herrschenden Distanzunterricht, in dem zwei Playmobilfiguren auf einem Anhänger drohen, von dem vorausfahrenden Wagen abgehängt zu werden. Dazu gab es reichlich Konfetti und im Hintergrund ein Plakat der Tribüne der Stadtgarde. Müsste sie den Wagen heute noch einmal bauen, würde sie alles wieder genauso machen. Der Wagen hat noch einen Ehrenplatz bei ihr im Zimmer. „Nur eine Sache musste ich abgeben, die war ausgeliehen“, erzählt die 12-Jährige. Zugleiter Holger Kirsch: „Ein großer Erfolg!“ Platz zwei belegte Arthur aus Rodenkirchen. Bei seinem Persiflage-Wagen verpasste eine Weltkugel mit Maske dem vorauseilenden Corona-Virus die Impfspritze. „Ich würde den Wagen genauso nochmal bauen. Es gibt nichts, auf das ich nicht stolz bin“, sagt Arthur. Und auf dem dritten Platz landete Tobias, der den Lucky-Kids-Musikwagen mit Playmobil und eine Tribüne aus Holz nachgebaut hat. „Die Tribüne gibt es noch, den Wagen habe ich aber wieder kaputt gemacht“, berichtet Tobias. „Dass wir mit der Aktion so viele Kinder angesprochen haben, ist ein großer Erfolg“, sagt auch Zugleiter Holger Kirsch. „Am meisten beeindruckt hat mich, wie viel Zeit, Mühe und Liebe die Kinder in ihre Wagen gesteckt haben.“ Der Zugleiter freut sich ungemein, dass die Drei endlich ihren Preis erhalten: „Die Kids haben es sich wirklich verdient!“ Holger Kirsch verrät auch bereits, was auf Elora, Arthur und Tobias an diesem besonderen Tag zukommt: „Los geht’s schon morgens um 9 Uhr mit einem Frühstück mit all den anderen Kindern, die als Pagen und Gardisten im Zoch dabei sind. Gegen Mittag fahren alle gemeinsam zum Deutzer Bahnhof, dort startet der Zoch in diesem Jahr. Dann geht’s endlich auf die Wagen von Prinz, Bauer und Jungfrau. Dann fahren sie gemeinsam vier Stunden durch die Stadt: über die Deutzer Brücke, vorbei am Dom, durch die Altstadt bis zur Severinstraße. Und dann werden Kamelle geschmissen, bis auch der letzte Jeck glücklich nach Hause geht.“ Die Vorfreude ist riesig Elora kann den Rosenmontag 2023 kaum erwarten: „Die Vorfreude ist sehr, sehr groß. So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben.“ Da sie und ihre Familie im Rechtsrheinischen wohnen, freut sie sich vor allem auf die Fahrt über die Deutzer Brücke. Den Persiflagewagen, den Arthur gebaut hat, gibt es so zwar nicht mehr, dafür steht aber ein Bild davon in seinem Zimmer. „Holger Kirsch habe ich auch ein Foto davon geschenkt“, erzählt der junge Karnevalsfan. Tobias ist ebenfalls ganz gespannt auf die Fahrt: „Ich freue mich sehr, die Stadt vom Wagen aus zu sehen und den Leuten Kamelle zuzuwerfen.“ Vor wenigen Tagen haben die drei Gewinner bereits ihre Pagen-Kostüme erhalten. „Der Anzug besteht aus grünem Samt. Darauf ist das Kölner Wappen und dazu der passenden Hut“, berichtet Elora. Bei der Anprobe durften Elora, Arthur und Tobias auch in die Wagenhalle. „Dort haben wir das Kinder- und das große Dreigestirn getroffen“, erzählt Arthur. Nun kann es also losgehen und die drei jungen Kölnerinnen und Kölner endlich ihren verdienten Preis entgegennehmen. Jetzt heißt es nur noch: Kölle Alaaf und viel Spaß auf dem Kölner Rosenmontagszug!
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03. März 2009 – Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs | Duda.news

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Als es passiert ist, warst du vielleicht noch nicht einmal geboren. Und doch hast du bestimmt schon davon gehört: vom Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Dieses Unglück passierte vor genau zehn Jahren, am 3. März 2009 und es beschäftigt die Menschen in Köln heute noch. Warum das so ist und was damals passiert ist – das erklären wir dir heute. Was ist passiert? Schau am Sonntag mal auf die Uhr: Vor zehn Jahren um zwei Uhr mittags ist das historische Stadtarchiv eingestürzt. Das riesige Gebäude stand in der Severinstraße in der Kölner Innenstadt. Es war eine Art Museum über die Geschichte Kölns, in dem Karten, Briefe oder Fotos gelagert wurden. Insgesamt waren es mehr als 1,7 Millionen Dinge. Manche Bücher oder Briefe waren schon hunderte von Jahren alt. Als das Gebäude einstürzte, wurden die Dokumente unter den Trümmern begraben. Zum Glück konnten alle Menschen, die drinnen waren, kurz vorher nach draußen rennen. Doch auch die Gebäude neben dem Stadtarchiv stürzten ganz oder teilweise ein. Viele konnten sich retten, doch zwei Menschen starben: Der 17 Jahre alte Kevin, der Bäcker werden wollte, und sich von seiner Arbeit am frühen Morgen ausruhte, schlief in seinem Bett. Auch der 24 Jahre alte Student Khalil schaffte es nicht.  Was war der Grund? Schon kurz nach dem Unglück gab es eine Vermutung, warum das passiert war: Tief im Boden unter der Straße vor dem Stadtarchiv ließen die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) einen neuen Tunnel für die U-Bahn bauen. Dabei musste irgendetwas schief gegangen sein. Doch was genau? Das haben Experten viele Jahre lang untersucht. Mittlerweile sind sich fast alle sicher: In einer Betonwand unter der Erde gab es eine undichte Stelle. Dort hindurch strömte die Erde, auf der das Archiv stand, mit viel Wasser vermischt in die Baugrube. Stell dir vor, du stehst auf einem Stuhl – und den zieht plötzlich jemand unter dir weg. Dann fällst du hin und kannst dich schlimm verletzten. So war es auch mit dem Archiv: Es hatte plötzlich keinen Boden mehr und stürzte ein. Wer ist schuld? Seit die Experten den Grund kennen, versuchen die Stadt Köln und die KVB herauszufinden, wer schuld ist. Deswegen gab es im vergangenen Jahr zwei große Prozesse vor Gericht. Doch nur zwei Angeklagte wurden schuldig gesprochen: Ein Chef der Baustelle und jemand von der KVB, der die Bauarbeiten beaufsichtigen sollte. Beide müssen aber nicht ins Gefängnis. Die anderen drei Angeklagten wurden frei gesprochen. Wie kann das sein? Das fragen sich seitdem viele Kölner. Das Gericht aber sagt: Die Bauarbeiter haben die Betonwand zwar schlecht gebaut, aber sie waren nicht kriminell. Trotzdem machen die Experten zurzeit noch Tests – es wird also vermutlich noch weitere Prozesse vor Gericht geben, natürlich auch darüber, wer den Schaden bezahlen soll. Was passiert mit den Dokumenten? Schon kurz nach dem Einsturz begannen Experten und freiwillige Helfer die alten Dokumente, die im Wasser und der Erde unter den Trümmern lagen, zu retten. Zweieinhalb Jahre nach dem Unglück hatten sie fast alles geborgen. Seitdem versuchen Spezialisten die alten Dokumente wieder herzustellen. Vorsichtig säubern sie unleserliche Seiten oder setzten komplett zerstörte Blätter wie ein Puzzle wieder zusammen. Warum sie sich so viel Arbeit machen? Weil diese Dokumente ein wichtiger Schatz sind. Sie verraten, wie es früher in Köln war. An der Straße Eifelwall in der Innenstadt wird zurzeit ein neues, modernes Gebäude für das Stadtarchiv gebaut. Das ist aber frühestens Ende 2020 fertig. Wie geht es weiter? Noch immer klafft an der Einsturzstelle ein großes Loch. Solange die Experten in der Erde noch Untersuchungen machen, darf sich daran auch nichts ändern. Danach soll es auf der Severinstraße unter anderem eine Gedenkstätte geben. Auch der U-Bahn-Tunnel soll weitergebaut werden – bis er genutzt werden kann, wird es aber noch viele Jahre dauern. Von Angela Sommersberg
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Drachen steigen lassen – aber richtig | Duda.news

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Jetzt im Herbst ist die perfekte Zeit fürs Drachensteigen. Doch wenn man das noch nie gemacht hat, ist das anfangs gar nicht so leicht. Henrik Niggemeyer hat uns ein paar Tipps verraten. Er betreibt in Köln auf der Zülpicher Straße das Geschäft „Pattevugel“ für Freizeitsport und Spielzeug. Pattevugel ist ein kölsches Wort und bedeutet so viel wie Papiervogel. Um einen Papiervogel in die Luft zu bekommen, suchst du dir am besten ein großes freies Feld in deiner Nähe aus – und einen Tag mit kräftigem Herbstwind. Unterschiede Einleiner und Lenkdrachen Einleiner haben eine Schnur, sie sind die typischen Kinderdrachen und vergleichsweise einfach in der Luft zu halten. Lenkdrachen dagegen haben zwei Schnüre, sie sind etwas schwieriger zu händeln. Bei Lenkdrachen sollte man schon am Boden die gesamte Leine abrollen und sie dann hoch in die Luft bringen Verschiedene Drachenformen Deltadrachen erinnern in ihrer Form an ein Dreieck. Sie werden aus Stäben zusammengesetzt und reagieren sehr schnell auf Bewegungen. Sie fliegen auch gut bei nicht idealem Wind. Die Stäbe sind sehr leicht, sie bestehen aus Carbon, das sind Kohlefasern. Diamantdrachen werden auch Eddys genannt. Sie haben die klassische Drachenform, die an einen Diamanten erinnert. Diese Drachen sind robust und fliegen auch bei Regen. Dann brauchen sie allerdings etwas mehr Wind. Kites, auch Schlitten- oder Taschendrachen genannt, funktionieren ohne Stäbe. Sie sehen aus wie eine Matratze am Himmel und sind gut geeignet für Anfänger. Sie sind robust und reagieren gemütlicher als die Deltas. Dafür brauchen sie aber mehr Wind, um wirklich gut fliegen zu können. Je größer der Kite ist, desto mehr Kraftaufwand braucht man für die Lenkung. Tipps für Einsteiger Henrik Niggemeyer empfiehlt Kindern bis etwa 10 Jahren, zunächst mit einem Einleiner anzufangen. Hier gibt es viele verschiedene Motive, zum Beispiel Haie und Piraten. Für Kinder ab 10 Jahren sind dann die Lenkdrachen die richtige Wahl. Bei den Anfänger-Modellen geht es ab 20 Euro los, günstigere Drachen, die man zum Beispiel oft am Strand im Urlaub kaufen kann, haben meist eine nicht so hohe Qualität. So steigt der Drache Wildes Hin- und Herrennen ist nicht angesagt, um den Drachen hoch in die Luft zu bringen. „Besser ist es, zunächst die ganze Leine komplett abzurollen. Einer hält den Drachen nach oben, der andere läuft mit der Schnur in der Hand gegen die Windrichtung los.“ Der Wind kommt meist von West, man spürt es auch im Gesicht, woher er weht. Beim Drachensteigen gilt: Übung macht den Meister. Beim Einleiner kann die Leine anfangs auch kürzer abgerollt sein. Faustregel: Wenn der Drache zu viele Loopings fliegt, die Schnur länger lassen. Wenn er nicht steigen will, die Schnur kürzer fassen. Drachenfliegen in Köln Bei uns gibt es im Herbst oft einen „bockigen, ruppigen Binnenlandwind“, wie Henrik Niggemeyer es beschreibt. Hohe Gebäude und Bäum erzeugen Wirbel und Turbulenzen, die das Drachensteigen schwierig machen. Der Wind in Holland am Meer zum Beispiel ist milder, auch weil dort meist weit und breit kein hohes Gebäude steht. Im Park ist es für Drachen nicht ideal, weil zu viele Bäume stören. Ein guter Ort ist das nächste freie Feld. In Köln lassen besonders viele Kinder und Familien ihren Drachen an den Poller Wiesen steigen. Drachen selber bauen Henrik Niggemeyer verkauft auch komplette Bausätze für Drachen. Los geht es ab 7,95 Euro. Die Stäbe sind aus Pinienholz und der Stoff besteht aus Tyvek, einem robusten Material, das unter anderem auch bei Maleranzügen zum Einsatz kommt. Der Stoff wird zunächst bemalt und dann mit Gummikappen an den Stäben befestigt. Die geheime Zutat ist ein kleiner Schlüsselring, er bestimmt den Winkel zum Wind und sorgt dafür, dass der selbstgebaute Drache gut fliegen kann. Von Christina Rinkl
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